USA: Türkei möchte Indianer in Amerika mit Wasser versorgen

In den USA leben 5,2 Millionen Indianer. Viele von ihnen leiden unter Armut und sozialer Ausgrenzung. Die türkische Regierung möchte nun 5000 Indianer in Oregon mit Wasser versorgen. Es sollen Wasserspeicher errichtet werden.

Die Türkei wird die US-Indianer im Bundesstaat Oregon mit Wasser versorgen. Das türkische Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination (TIKA) möchte mehre Wasserspeicher errichten.

Dadurch soll die Wasserversorgung von insgesamt 5.000 Indianern in 700 Unterkünften sichergestellt werden, berichtet die Zeitung Milliyet. Zudem spendet das TIKA 200.000 US-Dollar an die Indianer-Stämme von Oregon, berichtet die Washington Post.

Seit dem Jahr 2002 hat das TIKA insgesamt 11.000 internationale Projekte in Gang gebracht und umgesetzt.

In den USA leben aktuell 5,2 Millionen Indianer. Sie leben verteilt auf 310 Reservate. Nach Angaben des United States Census Bureau 2007 bis 2011 (USCB) leben 27 Prozent von ihnen unter dem Existenzminimum. Die höchste Armutsrate unter den Indianern ist in Rapid City vorhanden. Dort leben 50,9 Prozent der Bevölkerung in Armut. In Minneapolis liegt die Rate bei 48,3 Prozent, in Shiprock bei 39,5 Prozent. Das sind die höchsten Armutsraten in den Städten mit der größten Bevölkerungsdichte.

Doch auffällig ist, dass auch in New York 26,2 Prozent der Indianer unter dem Existenzminimum leben. In Denver sind es 29,1 Prozent, in Houston 25,4 Prozent, in Chicago 25, 1 Prozent und in Los Angeles 20,4 Prozent.

Die US-Staaten mit den größten Anteilen an Indianern sind Kalifornien mit 710.007 Personen, Oklahoma mit 511,353 Personen, Arizona mit 350,960 Personen, Texas mit 315,126 Personen und New Mexico mit 216,225 Personen, berichtet das USCB.

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