Deutsch-Türke leitet eines der größten Sauna-Clubs Deutschlands

Kenan Şimşek heißt der einer der bekanntesten Bordell-Betreiber Deutschland. Sein Club steht in Berlin und ist weltweit bekannt. Es handelt sich dabei um kein gewöhnliches Bordell, sondern um eine Luxuseinrichtung. Doch das Geschäft birgt auch Risiken in sich.

Der Club Artemis in Berlin gehört zu den luxuriösesten Sauna- und FKK-Clubs Deutschlands. Es gilt auch als das größte Bordell des Landes. Der Inhaber ist Kenan Şimşek.

Der Deutsch-Türke gründeten die Einrichtung im Jahr 2005. Es bietet Platz für 70 Prostituierte und 600 Kunden. Zudem sind weitere 48 Personen in den anderen Service-Bereichen beschäftigt. Es gibt 66 verschiedene Suits, die verschiedenartig ausgestattet sind und eigene Namen haben. Der Club ist nach eigenen Angaben sogar behindertengerecht ausgestattet.

In einem Interview mit der Hürriyet aus dem Jahr 2005 sagt Şimşek, dass er kein „Zuhälter“ sei. „Das hier ist ein Familienunternehmen. Wir haben ein jährliches Werbe-Budget in Höhe von 500.000 Euro. Unsere TV-Werbung erscheint in 24 Ländern“, so Şimşek.

Doch offenbar ist sich der 53-Jährige auch über die Gefahren des Geschäfts bewusst. Er sagte der Hürriyet, dass sich bisher noch keiner getraut habe Schutzgeld von seiner Familie einzufordern. Zudem sei seine Familie gegen das Geschäft mit Drogen. Das ist Şimşeks rote Linie.

Gefährlich kann es werden, wenn einige Gäste ausrasten. So kam es 2012 zu einem Vorfall im Club. Ein Gast wollte seine Rechnung nicht bezahlen und geriet in Streit mit dem Haus-Personal. Aus Wut zog der Kunde eine umgebaute Schreckschuss-Waffe und schoss auf die Türsteher. Drei von ihnen wurden verletzt. Der 36-jährige Russe floh und wurde später von der Polizei festgenommen, berichtet bz-berlin.de.

Mehr zum Thema:

Zuhälterei in 51 Fällen: Zwei Russinen müssen hinter Gitter
Malediven zu freizügig: Islamisten wollen Wellness-Tempel schließen!
Zwei Jahre keinen Sex: Charlize Theron spart sich auf

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.