Horror an türkischer Uni: Studentin köpft ihr neugeborenes Baby

An der Pamukkale Universität in Denizli kam es zu einem grausigen Verbrechen. Eine Studentin hat dort ihr Baby nach der Geburt enthauptet. Den Kopf des Neugeborenen versteckte sie in einem Kühlschrank. Nachdem die Polizei zunächst von einer Totgeburt ausging, werden nun Zweifel an dieser Version laut.

Erste Untersuchungen der Polizei von Denizli deuten darauf hin, dass eine ohnehin grausige Tat an der Pamukkale Universität eine noch weitaus dramatischere Dimension erreichen könnte. Eine Studentin der Hochschule hatte dort ihr Baby nach der Entbindung enthauptet. Die Ermittler befürchten: Das Kind könnte lebend und nicht wie zuvor angenommen tot auf die Welt gekommen sein.

Am Tatort haben die Beamten nun ein Messer sowie eine Decke mit Blutspuren entdeckt. Ü.T., eine 21-jährige Chemiestudentin im dritten Jahr, hatte am Freitag gestanden, ihr Baby direkt nach der Geburt geköpft zu haben. Sie behauptete jedoch, dass das Kind eine Totgeburt gewesen sei. Niedergekommen sein soll die junge Frau vor vier Tagen in den Toiletten eines Studentenwohnheims auf dem Campus. Das berichtet die Nachrichtenagentur Doğan.

Ü.T. soll den Kopf und den Körper des Babys anschließend in einem Kühlschrank in ihrem Wohnheim versteckt haben. Am 15. November erfuhr die Polizei von dem grausigen Vorfall. Ihr Freund, der 20-jährige F.C., habe die junge Frau demnach davon überzeugt, sich den Behörden zu stellen.

Während der Vernehmung durch die Polizei soll die Studentin nun zugegeben haben, auf das kleine Mädchen eingestochen zu haben. Anschließend soll sie ein Foto des geköpften Leichnams an ihren Freund geschickt haben, der gerade seinen Wehrdienst ableistet. Dieser soll den Beamten zunächst erzählt haben, dass er während einer kurzen Beurlaubung vom Militärdienst von der Sache erfahren habe.

Dass nun gefundene Messer stärkt die Theorie, dass es sich tatsächlich um einen Mord handeln könnte. Ein abschließendes Autopsieergebnis liegt bisher allerdings nicht vor. Ü.T. befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft. Über ihre Motive ist noch nichts bekannt.

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