Rote Karte für „enfant terrible“: Australier wollen Justin Bieber nicht sehen

Erhält Justin Bieber jetzt die Quittung für seine Eskapaden? Ab dem 26. November ist der 19-jährige Sänger in Australien auf Tour. Doch von ausverkauften Stadien ist der Kanadier meilenweit entfernt. Selbst zum halben Preis läuft es mancherorts schleppend.

Ab kommenden Dienstag tourt Justin Bieber durch Down Under. Insgesamt acht Shows sind angesetzt. Derzeit sieht es aber ganz danach aus, als ob eigentlich niemand die Darbietungen des Teenagers sehen möchte. Hat er es in jüngster Vergangenheit zu sehr mit der Pflege seines Bad-Boy-Images übertrieben?

Viele Tickets der Australien-Tour würden derzeit für die Hälfte des ursprünglichen Preises über die Ladentheke wandern, berichtet die Huffington Post. Für einige Shows würden sich die Leute gar nicht interessieren. Nicht einmal die sonst so begehrten Plätze in den vorderen vier Reihen, die in Australien bei 79,00 Dollar liegen, gingen weg.

Für Alex Levenson vom Ticketanbieter viagogo ist klar, was dahinter steckt. Bieber gebe derzeit ein wirklich gutes „enfant terrible“ ab. Seit der Popstar in Brasilien bei einem vermeintlichen Bordellbesuch erwischt worden war (mehr hier), seien die Verkäufe um 23 Prozent eingebrochen. Weitere 18 Prozent büßten die Ticketverkäufer durch das Video eines schlafenden Biebers im Bett einer brasilianischen Schönheit ein. Die Folge: Dieses Jahr würden die Eintrittskarten für 41 Prozent des Preises abgegeben, der im vergangenen Jahr verlangt worden sei.

Verwunderlich ist diese Entwicklung nicht. Das Gros der so genannten Beliebers sind minderjährige Mädchen, meist sogar unter 15 Jahren, die die Konzerte des 19-Jährigen mit einer erwachsenen Begleitperson besuchen. Je schlechter sein Image wird, desto weniger Interesse haben auch Eltern daran, ihre Kinder auf das Konzert eines solchen Künstlers gehen zu lassen.

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