Polizei ermittelt: Starb Paul Walker bei einem Straßenrennen?

Die Spekulationen über den dramatischen Unfalltod von Hollywood-Star Paul Walker nehmen seit diesem Montag eine völlig neue Wende. Bislang wurde von der Polizei bloß vermutet, dass überhöhte Geschwindigkeit im Spiel gewesen sein könnte. Auch über technische Schwierigkeiten wird nachgedacht. Jetzt wird offenbar konkret in Richtung eines illegalen Straßenrennens ermittelt.

Erst prallte der getunte Porsche gegen einen Laternenmast, dann gegen einen Baum und schließlich ging er in Flammen auf. Doch was genau führte eigentlich zu dieser verheerenden Verkettung, die „Fast and Furious“-Star Paul Walker und seinem Freund, dem Profirennfahrer Roger Rodas das Leben kosteten?

Derzeit untersucht die Polizei offenbar die Möglichkeit, dass die beiden Männer an einem High-Speed-Straßenrennen beteiligt gewesen sein könnten. Wie das Promiportal tmz.com aus Ermittlerkreisen erfahren haben will, sollen die Behörden entsprechende Hinweise erhalten haben. Demnach sollen Walker und Rodas kurz vor dem Crash ein Rennen gefahren sein. Im Zuge dessen soll es dann aufgrund überhöhter Geschwindigkeit zu dem tödlichen Unfall gekommen sein.

Den Informanten zufolge, handle es sich bei diesem Abschnitt der Hercules Street um eine beliebte illegale Rennstrecke. Die Polizei suche derzeit fieberhaft nach Videoaufnahmen und Augenzeugen, die beweisen, dass ein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen war (mehr hier).

Hat der Porsche Lenkflüssigkeit verloren?

Zuvor kam bereits die Theorie auf, dass das 500.000 Dollar-Auto einen technischen Defekt gehabt haben könnte. Der Nobelsportwagen soll womöglich Lenkflüssigkeit verloren haben. Das wollen zumindest Informanten aus dem Umfeld der Autowerkstatt wissen, in der der Porsche gewartet wurde. Demzufolge sollen an der Unfallstelle entsprechende Spuren sichtbar gewesen sein. Auffällig sei zudem, dass die Bremsspur des Fahrzeugs sehr kurz gewesen sein soll. Die Idee: Hätte der Fahrer tatsächlich die Kontrolle über den Wagen verloren, hätte sich das an den Bremsspuren ablesen lassen. Stattdessen sei offenbar eine kurze, gerade Linie zu sehen gewesen. Das wiederum festige die Theorie, dass Rodas tatsächlich nicht lenken konnte.

Außerdem sei die rasante Feuerentwicklung im vorderen Bereich des Autos verdächtig. Eigentlich wären Flammen eher im hinteren Teil zu erwarten gewesen, wo auch der Motor sitzt. Ein Feuer im vorderen Bereich stütze die Theorie eines Flüssigkeitsverlustes.

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