Trotz Tod von Paul Walker: „Fast & Furious 7“ kommt in die Kinos

Der siebte Film der Reihe „Fast & Furious“ wird offenbar trotz des dramatischen Unfalltodes von Hauptdarsteller Paul Walker in die Kinos kommen. Zwar ruht die Produktion aufgrund der Ereignisse im Augenblick. Eingestampft werden soll das Projekt aber nicht.

Fans des am Samstag tödlich verunglückten Schauspielers Paul Walker werden ihr Idol nun offenbar noch einmal auf der Kinoleinwand zu sehen bekommen. Mit seinem Team steckte er gerade in den Dreharbeiten zu  „Fast & Furious 7“. Nun scheint klar, die Produktion wird sich verzögern, abgebrochen wird das Ganze jedoch nicht.

Das meiste des Films soll bereits abgedreht worden sein. Noch sei das Projekt aber nicht ganz abgeschlossen, berichtet die BBC. Schon über die Thanksgiving-Feiertage hatte sich das Filmteam eine Auszeit genommen. Eigentlich sollte es schon am Sonntag in Atlanta weitergehen. Aufgrund der dramatischen Ereignisse werde diese Pause nun etwas länger ausfallen. Gleichzeitig sei man sich aber auch bewusst, dass die Produktion Teil einer wichtigen Reihe sei, die man nicht so einfach aufgebe. Immerhin war Paul Walker in seiner Rolle des Brian O’Conner in fünf der bisher sechs Filme zu sehen.

Hollywood mit solchen Situationen vertraut

Ähnliche Situationen hat es in Hollywood vor noch nicht allzu langer Zeit gegeben. Auch Regisseur Terry Gilliam stand nach dem plötzlichen Tod von Heath Ledger im Jahr 2008 vor diesem Problem. Damals befand sich das Team mitten in den Dreharbeiten zu „Das Kabinett des Dr. Parnassus“. Diese wurden zunächst abgebrochen und nach einer Anpassung des Buches wieder aufgenommen. Damals entschloss man sich, die Tonys hinter dem Zauberspiegel jeweils von  Jude Law, Johnny Depp und Colin Farrell ausfüllen zu lassen, die sich im Stil und der Kleidung jedoch Heath Ledgers Darstellung anpassten. Auch andere Filmstars starben mitten in einer Produktion, darunter etwa Brandon Lee (Crow) oder Oliver Reed (Gladiator).

Das Dilemma im aktuellen Fall liegt jedoch anders. Denn in dieser Reihe geht es ausschließlich ums schnell Fahren.

Der US-Kinostart war ursprünglich für den 11. Juli 2014 angesetzt. In Deutschland sollte es einen Tag früher los gehen. Noch ist nicht klar, wann der Film erscheinen wird. Jetzt gilt es, das Drehbuch respektvoll umzuschreiben und womöglich auch die PR-Kampagne zum Film völlig zu überdenken.

Fest scheint jedoch zu stehen: Sein letztes Drama „Hours“ über die Nachwirkungen von Hurricane Katrina wird wie geplant am 13. Dezember in die US-amerikanischen Kinos kommen.

Mehr zum Thema:

Polizei ermittelt: Starb Paul Walker bei einem Straßenrennen?
Paul Walker ist tot: „Er war einer von den Guten“
Neue Weltkarte: US-Mathematiker visualisieren Tod und Geburt in Echtzeit

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.