Unfalldrama um Paul Walker: Porsche Carrera GT war nicht defekt

Kein technischer Defekt, keine Straßenschäden: Die Ermittler können den Unfallhergang, der zum Tod von US-Star Paul Walker und seines Freundes Roger Rodas führte, immer weiter eingrenzen. Mittlerweile konzentrieren sich die Untersuchungen einzig auf das Thema Geschwindigkeit. Helfen sollen nun auch deutsche Porsche-Ingenieure.

Endlich gibt es Klarheit über den furchtbaren Unfall, der Hollywood-Star Paul Walker und seinen Freund Roger Rodas das Leben kostete. Die Ermittler konnten keinen technischen Defekt am roten Porsche Carrera GT finden, mit dem beide in den Tod rasten. Auch Straßenschäden konnten sie nicht ausfindig machen. Nun scheint festzustehen: Allein überhöhte Geschwindigkeit führte zu den dramatischen Ereignissen am 30. November.

Kurz nach dem Crash kochten die Spekulationen hoch. Starben Paul Walker und sein Freund bei einem Straßenrennen? Stimmte etwas mit der Lenkung nicht? (mehr hier). Die Fachleute können diese Mutmaßungen nun ausschließen. Es konnten „keine mechanischen Probleme“ an dem Luxusauto aus dem Jahr 2005 gefunden werden. Ausgeschlossen werden konnten auch Schmutz oder andere widrige Fahrbahnverhältnisse, die den Unfall verursacht haben könnten. Das berichtet das US-amerikanische People Magazine.

Unbestritten unter Kennern ist: Dieses mehr als 600 PS starke Fahrzeug ist nicht gerade leicht zu handhaben. Auch nicht für einen Profi, wie Rodas es war. Wie es von offizieller Seite heißt, konzentriere man sich bei den weiteren Ermittlungen nun einzig auf das Thema Geschwindigkeit.

Um letzte Gewissheit über die tatsächliche Geschwindigkeit zu erhalten, soll bereits im Januar Hilfe aus Deutschland kommen. Wie das Promiportal tmz.com berichtet, werden Porsche-Ingenieure nach Kalifornien reisen und sich gemeinsam mit dem Los Angeles County Sheriff’s Department an eine Komplettanalyse des Fahrzeugs machen – inklusive Bremsen, Batterie, Reifen und Rahmen.

Daneben soll auch eine Auswertung des Bordcomputers anstehen. Dieser konnte unbeschadet aus dem völlig verbrannten Fahrzeug geborgen werden. Falls es gelingen sollte auf die dort abgespeicherten Daten zuzugreifen, erhalten die Ermittler umfangreichen Aufschluss darüber, welche Situation zuletzt im Fahrzeug herrschte. Fragen wie: Waren die beiden angeschnallt? Lösten die Airbags aus? Hat Rodas noch versucht zu bremsen? können dann ebenfalls geklärt werden.

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