Bombenanschläge in Ägypten: Das Chaos will nicht enden

Bei einem Autobomben-Anschlag Kairo kamen vier Menschen ums Leben. Zuvor hatten die Polizeiwachen das Feuer auf das Auto eröffnet. Innenminister Ibrahim verurteilt die Tat.

Ein Selbstmordanschlag auf das Polizei-Hauptquartier in Abdin in Kairo forderten nach bisherigem Bericht vier Menschenleben und über 50 Verletzte. Eine weitere Explosion auf eine Polizeistation in Dokki verletzte einige wenige Personen.

Die Explosion in Abdin wurde verursacht durch mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge. Das Gebäude der Polizei wurde schwer beschädigt, so CNN unter Berufung auf Hani Abdel Latif, dem Sprecher des ägyptischen Ministeriums.

Innenminister Mohammed Ibrahim verurteilte die Tat. „Diese Anschläge sind nichts weiter als verzweifelte Angriffe in der Absicht, Chaos zu stiften. Aber die Bürger hier sind unverwüstlich.“

Die Anschläge ereigneten sich einen Tag vor dem dritten Geburtstag der ägyptischen Revolution. Trotz eines erfolgreichen Verfassungsreferendums hat sich die Lage in Ägypten noch immer nicht stabilisiert.

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