Französischer Energie-Konzern baut Stellung in der Türkei aus

Ein französischer Energie Tycoon plant den Einstieg in den Bau mehrerer Kraftwerke in der Türkei. Damit erweitert sich die türkisch-französische Energiepartnerschaft. Unter anderem übernimmt der französische Versorger die Verantwortung für den Bau des Atomkraftwerkes in der erdbebengefährdeten Provinz Sinop.

Der französische Energieversorger GDF Suez hat gemeinsam mit der türkischen Regierung eine Absichtserklärung über zwei Projekte zum Bau von Kraftwerken unterschrieben. Das Abkommen betrifft den Bau des geplanten Atomkraftwerkes in der Schwarzmeer-Provinz Sinop sowie die zwei Milliarden schwere Errichtung des Geothermie-Werkes in Adana.

Der Vertrag wurde von Suez-Chef Gérard Mestrallet und dem türkischen Energieminister Taner Yıldız abgeschlossen. Damit wird Frankreich zu einer kritischen Größe des türkischen Energiemarktes.

„Wir sind weiterhin bestrebt, in die größeren Energieprojekte der Türkei zu investieren und die Türkische Regierung dabei zu unterstützen, Energiesicherheit bei steigender Energienachfrage zu gewährleisten“, so Mestrallet nach Berichten der Hürriyet während der Konferenz, der auch der französische Präsident François Hollande und sein türkischer Amtskollege Abdullah Gül beiwohnten.

GDF gehört mit diesem Vertrag zum Konsortium, dass gemeinsam mit Mitsubishi und Itochu für den Bau eines 22 Milliarden teuren Atomkraftwerks in Sinop verantwortlich ist. Das Bauvorhaben steht aufgrund des Erdbebenaufkommens in der Kritik.

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