Reporter stört Super Bowl XLVIII: US-Regierung hat Schuld an 9/11

Eine Super Bowl-Pressekonferenz mit Seahawks-Linebacker Malcolm Smith wurde am Sonntag von einem nicht geladenen Reporter gestört. Der Mann griff sich das Mikro und rief „Untersucht 9/11!“. Das Bemerkenswerte daran: Der 30-Jährige schaffte es ohne gültigen Ausweis durch die Sicherheitskontrollen.

Das US-Sportereignis des Jahres wurde am Sonntag nicht nur von körperlichen und künstlerischen Höchstleistungen dominiert. Mitten hinein in den „höchsten Feiertag“ der hiesigen Football-Fans platzte auch ein waschechter Verschwörungstheoretiker. Er schaffte das, was die Amerikaner nur allzu gerne ausschließen. Er schmuggelte sich durch das hauseigene Sicherheitssystem.

Die ganze Szene dauert nur wenige Sekunden. Für Aufsehen sorgt sie derzeit aber dennoch: Der 30-jährige freie Journalist Matthew Mills aus Brooklyn greift sich das Mikro und erklärt in aufgeregtem Ton: „Untersucht 9/11. 9/11 wurde von der Regierung inszeniert!“

Über den jungen Mann selbst ist bisher wenig bekannt. Fest steht bisher nur: Er hatte weder eine Eintrittskarte für das Spiel noch einen gültigen Presseausweis, berichtet Fox Sports. Dem Reporter gelang es offenbar ohne größere Schwierigkeiten Zugang zum MetLife Stadium zu erlangen. Und das, obwohl der Super Bowl gemeinhin als eine der am strengsten bewachten Sportveranstaltungen der Welt gilt.

Eigentlich wollte Mills nur in die Nähe des Stadions, um dort ein paar Interviews zu führen, so NJ.com. Mit einem alten Presseausweis, der ähnlich aussah wie der der Super Bowl Veranstaltung, gelang es ihm dann aber doch, das Sicherheitspersonal zu überlisten. Mills zufolge sei es sehr einfach gewesen, sich Zugang zu verschaffen. „Ich sagte nur, dass ich zu spät zur Arbeit kommen würde und ich da jetzt rein muss.“ Eine Story, die auch bei den nachfolgenden Beamten bestens funktionierte.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ich so weit kommen würde“, so der 30-Jährige. „Ich kam immer näher und näher. Als ich durch das letzte Tor, das zum Stadion führt, durch ging, war ich sprachlos.“

Als Smith nach dem Spiel zur Pressekonferenz ging, ergriff er den Moment: „Ich sah meine Chance, der Welt zu sagen, was ich denke und ich nutzte sie.“ Die Freude darüber währte allerdings nur kurz. Mills wurde schnell von der Pressekonferenz hinaus begleitet und wegen Hausfriedensbruch festgenommen. Stunden später wurde er von den Behörden aber wieder auf freien Fuß gesetzt.

Mills soll NJ.com zufolge Mitglied der Organisation WeAreChange sein. Eine Gruppierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat prominente und mächtige Leute mit schwierigen Fragen zu konfrontieren, die die Mainstream-Medien will nicht stellen wollen (mehr hier).

Von der NFL gibt es bisher kein Kommentar zu dem Vorfall.

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