64. Berlinale: Staraufgebot in „The Monuments Men – Ungewöhnliche Helden“

Starparade auf der Berlinale! Der dritte Tag des Filmfestivals steht ganz im Zeichen von George Clooney in „The Monuments Men - Ungewöhnliche Helden“ sowie Christian Bale und Bradley Cooper in „American Hustle“.

Ebenfalls ins Auge stachen am Samstag Christian Bale und Bradley Cooper in „American Hustle“. Der Film wurde im Rahmen von Berlinale Special gezeigt. Regisseur David O. Russell verfilmte die Siebziger Jahre Geschichte um Irving Rosenfeld.

Irving Rosenfeld (Christian Bale) im New York Ende der Siebzigerjahre: Er ist Besitzer einiger Waschsalons, verdient sein Geld als Trickbetrüger und Kunstfälscher. In der verführerischen Sydney findet er die perfekte Partnerin. Als ihnen der überambitionierte FBI-Agent Richie DiMaso auf die Schliche kommt, haben sie bereits ein Vermögen gemacht. Um einer Strafverfolgung zu entgehen, lassen sie sich schließlich als Lockvögel anheuern. Denn DiMaso will die ganz großen Fische fangen, wie den Bürgermeister einer Gemeinde in New Jersey, hinter dessen Saubermann-Image er Korruption wittert.

Ein angebliches Millionengeschäft samt unechtem Scheich ruft tatsächlich die Mafia auf den Plan. Doch alle Beteiligten haben die Rechnung ohne Rosenfelds eifersüchtige Frau gemacht …

Zugegeben: Die Geschichte ist völlig überdreht, mit Höhen und Tiefen. Für David O. Russells schräge Komödie voll exzentrischer, vielschichtiger Figuren lieferte jedoch ein authentischer Politskandal die Vorlage. Nach eigenem Drehbuch schickt Russell seine Silver Linings-Stars Bradley Cooper und Jennifer Lawrence samt Kollegen durch einen Strudel absurd-verrückter Einfälle und Explosionen. Ein Film, der Publikum und Kritiker in den USA gleichermaßen überzeugte. Der Film wurde mehrmals für den Oscar nominiert.

Sie kamen auch nach Berlin: Christian Bale und Bradley Cooper brachten Charles Roven (Produzent) und Ragisseur David O. Russell mit. Auf der Pressekonferenz antwortete Christiane Bale auf eine Frage, ob er ein Doppelleben führe aufgrund seiner Rollen?
„Ob ich an Haluzination leide oder von psyschichen Rollen angezogen werde? Nein das ist ein falscher Begriff. Zweideutig sollte man besser sagen. Also das suche ich nicht, aber ich kenne keinen, der das nicht hätte. Es gibt so unterschiedliche Dimensionen jeder Persöhnlichkeit, die man im Leben trifft und ich kenne die mich überraschen würden. Man bekommt sehr komplexe Charaktere, die sich daraus ergeben. Das ist keine persöhnliche Wahl, die ich habe, das ist Tatbestand. Dass die meisten Mensche ein paar Seiten haben, das ist ganz normal.“

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