Letzter Wille von Philip Seymour Hoffman: Sein Sohn darf nicht nach Hollywood

Der kürzlich verstorbene Hollywood-Star Philip Seymour Hoffman war offenbar sehr in Sorge um seinen Nachwuchs. Wie jetzt bekannt wurde, formulierte er ganz klare Anweisungen, in welcher Umgebung er sich ein Aufwachsen wünschte und wie ihre Zukunft aussehen sollte.

Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman wollte offenbar, dass seine Kinder weit weg vom Trubel Hollywoods groß werden. Das soll aus dem letzten Willen des Schauspielers hervor gehen. Er selbst war dem Fluch des Geschäftes am 2. Februar erlegen.

Dem stets gut informierten Promiportal tmz.com ist es nach eigenen Angaben gelungen, eine Kopie des Hoffmannschen Testaments in die Finger zu bekommen. Das Papier stammt demnach aus dem Jahr 2004. Damals hatte Hoffmann lediglich seinen Sohn Cooper. Mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Mimi O’Donnell hat er mittlerweile insgesamt drei Kinder. Cooper sollte nach dem Willen seines Vaters in Manhattan aufwachsen. Umgeben werden sollte der Junge allerdings mit der Kunst, Kultur und Architektur der Stadt.

Falls es nach seinem Ableben nicht möglich sein sollte, das Kind in New York City groß zu ziehen, dann wäre für den Schauspieler auch Chicago oder San Francisco in Frage gekommen. Hätte das alles nicht geklappt, so verfügte er, dass Cooper diese Städte mindestens zweimal im Jahr für kulturelle Zwecke besuchen solle.

Auf Hoffmanns Liste fehlt jedoch eine wichtige Stadt – Los Angeles. Und das, obwohl Hoffmann als maßgebender Akteur der Branche viel Zeit dort verbracht hatte. Offensichtlich hielt er die Stadt der Engel nicht für den geeigneten Ort, um dort erwachsen zu werden.

Hoffmann wurde Anfang Februar tot in seinem Apartment in Greenwich Village aufgefunden. Derzeit wird davon ausgegangen, dass er an einer Überdosis Heroin verstarb.

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