Goodbye Ghostbuster: US-Schauspieler Harold Ramis stirbt mit 69 Jahren

Filmfans auf der ganzen Welt trauern um Schauspieler, Autor und Regisseur Harold Ramis. Der einstige „Ghostbuster“ und Star aus „Und täglich grüßt das Murmeltier“ verstarb am Montag im Alter von nur 69 Jahren in seinem Haus in Chicago. Der Komödien-Spezialist litt an einer Immunschwäche.

Schon seit Jahren soll Harold Ramis an einer schweren Vaskulitis gelitten haben. Am vergangenen Montagmorgen erlag der Hollywood-Star nun seiner Krankheit. Der Sohn einer jüdischen Kaufmannsfamilie prägte über gut 40 Jahrzehnte das Geschehen in Hollywood.

Von Beginn an waren es die Komödien, die ihm besonders am Herzen lagen. Nachdem er seine ersten Sporen als Witzeredakteur beim „Playboy“ verdiente, gelang ihm schon in jungen Jahren als Drehbuchautor mit „Ich glaub‘, mich tritt ein Pferd“ ein großer Wurf. Die Studentenkomödie mit James Belushi aus dem Jahr 1978 avanciert zum echten Kultfilm.

Nur drei Jahre später folgte „Ich glaub‘, mich knutscht ein Elch“ mit Bill Murray. Die Freundschaft der beiden trug von da an noch viele Früchte. Unter anderem die legendären „Ghostbusters“-Streifen, deren langersehnter dritter Teil nun nicht mehr zustande kommen wird.

Obschon Humor zu seinem absoluten Spezialgebiet gehörte, versucht Ramis immer auch tiefer zu graben, so die CNN. Am besten gelang ihm das wohl in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ („Groundhog Day“). Auch hier glänzte Bill Murray als zynischer Wetterfrosch, der gezwungen ist, Tag für Tag das Gleiche zu erleben. Nicht selten wurde der Film später zu philosophischen und religiösen Diskussionen herangezogen. Daneben machte er sich einen Namen als Mentor für den Autoren- und Regie-Nachwuchs.

Ramis hinterlässt seine Frau Erica, drei Kinder und zwei Enkelkinder.

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