Skandal in der Süper Lig: Schiedsrichter beschimpft Galatasaray-Spieler

Am Samstag kam es in der türkischen Süper Lig zum Aufeinandertreffen von Galatasaray und Akhisar Belediye. Trotz des 6:1 Sieges von Galatasaray, waren nicht die Tore im Mittelpunkt der Partie, sondern die Aktion des Schiedsrichters Fırat Aydınus gegen Felipe Melo.

Ein unvergesslicher Fußballabend ereignete sich gestern im Stadion von Galatasaray. Vor ausverkauftem Haus dominierten die Löwen ihre Gegner nach Strich und Faden und siegten deutlich mit 6:1. Jedoch stand im Mittelpunkt des Spiels weder der überragende Didier Drogba, noch der doppelte Torschütze Burak Yılmaz, sondern der Schiedsrichter Fırat Aydınus.

Die skandalöse Situation spielte sich noch innerhalb der ersten Halbzeit ab. Nach einer Faulentscheidung kam es zum Dialog zwischen Felipe Melo von Galatasaray und dem Unparteiischen Fırat Aydınus. In dem Moment wo sich der 40-jährige Schiedsrichter von dem Spieler entfernte, konnte man deutlich ein Fluchen von den Lippen erkennen, da genau zu dem Zeitpunkt die Kameras auf Fırat Aydınus gerichtet waren.

Die Szene sorgte in der Medienwelt für einen großen Skandal. Sofort verbreitete sich der Ausschnitt über die sozialen Netzwerke und schnell geriet Fırat Aydınus ins Fadenkreuz der Kritiker. Während nahezu alle Leute aus der Fußballwelt das Verhalten des Schiedsrichters verurteilten, war es ausgerechnet die betroffene Seite, welche die Aktion des Schiedsrichter versuchte klein zu reden.

Nach dem Spiel äußerte sich Felipe Melo zu der Position und machte deutlich, dass er jeden türkischen Schiedsrichter sehr respektiere und im Eifer des Gefechts und der Anspannung immer mal solche Wörter raus rutschen können, diese sollte man allerdings nicht so an die große Glocke hängen.

Auch der Trainer von Felipe Melo nahm die Situation nicht so streng. Roberto Mancini erklärte, dass es auch zu seiner Spielerzeit mal zu solchen falschen Wortwechsel zwischen Spieler und Schiedsrichter gekommen sei, aber man diese Sachen nach dem Spiel immer gleich vergessen sollte. Wie der türkische Fußballverband mit der Situation umgehen wird bleibt noch abzuwarten.

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