Galatasaray: Drogba-Krise spitzt sich weiter zu

Bei seinem Wechsel im Januar 2013 war er noch gefeiert worden, doch nun steht Didier Drogba im Fadenkreuz von Trainer Roberto Mancini. Ausgerechnet vor dem wichtigsten Spiel der Saison, sowohl für den ivorischen Superstar als auch für Galatasaray, kam es beim vergangenen Ligaspiel zum erneuten Disput.

Das Rückspiel im Champions League Achtelfinale am Dienstag gegen Chelsea wird ein reines Fußballspektakel werden. Denn vor allem die Rückkehr von Didier Drogba an die Stamford Bridge wird von den Londoner Fans sehnsüchtig erwartet. Denn der 36-jährige Stürmer gilt als lebende Legende vom FC Chelsea. Nun wird er am Dienstagabend im Trikot von Galatasaray gegen seinen alten Verein aus London antreten. Allerdings steht die Frage noch offen, ob Drogba überhaupt auf dem Platz stehen wird.

Denn im vergangenen Ligaspiel von Galatasaray wurde Didier Drogba trotz einem Ergebnisstand von 0:0 in der 86. Minute vom Trainer Roberto Mancini ausgewechselt. Diese Entscheidung des Trainers konnte der Stürmer nicht nachvollziehen und verließ mit aggressiven Verhalten den Platz und trat dazu auch noch die Trinkflaschen neben der Wechselbank weg.

Die Reaktion von Didier Drogba ist keine Neuheit, auch schon in den Spielen davor wurde er immer wieder ausgewechselt und machte deutlich, dass er mit der Entscheidung nicht zufrieden ist. Als ihm der Co-Trainer Tugay Kerimoğlu nach seiner Auswechslung die Hand reichen wollte, ließ der Ivorer die Hand in der Luft und ging weiter Richtung Umkleidekabine.

Mit den vergangenen Ereignissen lässt sich vermuten, dass es zu keiner Vertragsverlängerung zwischen beiden Parteien kommen wird. Es bleibt zu erwarten, ob Roberto Mancini trotz des mehrmaligen negativen Auffallens von Didier Drogba den Spieler in seinem wichtigsten Spiel in der Stammformation aufstellen wird oder eventuell doch auf die Bank setzt.

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