Champions League: Chelsea versus Galatasaray pfeift ein Deutscher

Felix Brych wird die Partie zwischen Chelsea und Galatasaray am Dienstagabend anpfeifen. Während Coach Mancini den Kader für die England-Reise veröffentlicht hat, ist Pressesprecher Sükrü Ergün mit Verbalattacken gegen den türkischen Fußballverband beschäftigt.

Die UEFA hat die Schiedsrichteransetzungen für das Achtelfinale in der UEFA Champions League bekanntgegeben und Felix Brych aus Deutschland für das Spiel zwischen dem FC Chelsea und Galatasaray am Dienstagabend angesetzt. Ihm zur Seite stehen werden Mark Borsch, Markus Lupp, Christoph Bornholz, Bastian Denkert und Tobias Welz. Die Partie an der Stamford Bridge wird um 20.45 Uhr (MEZ) angepfiffen.

Roberto Mancini nominiert Kader

Die Vorbereitungen auf das Rückspiel in England hat der Rekordmeister in Istanbul abgeschlossen. Die Gelb-Roten werden morgen Abend an der Stamford Bridge das Abschlusstraining absolvieren, zuvor wird Roberto Mancini zusammen mit einem noch unbekannten Spieler seines Teams die obligatorische Pressekonferenz vor dem Spiel abhalten. Bei der Kadernominierung verzichtete Mancini auf Spieler wie Veysel Sari, Salih Dursun, Lucas Ontivero, Umut Gündogan, Hamit Altintop, Oguzhan Kayar, Gökhan Zan und Koray Günter. Emre Colak und Aydin Yilmaz werden dagegen verletzt ausfallen.

Der Kader für das Spiel gegen Chelsea

Guillermo Burdisso, Felipe Melo, Ceyhun Gülselam, Selçuk İnan, Wesley Sneijder, Didier Drogba, Izzet Hajrovic, Alex Telles, Burak Yılmaz, Umut Bulut, Aureline Chedjou, Hakan Balta, Fernando Muslera, Semih Kaya, Emmanuel Eboue, Yekta Kurtuluş, Sabri Sarıoğlu, Eray İşcan, Ufuk Ceylan

Sükrü Ergün attackiert TFF

Pressesprecher Sükrü Ergün hat derweil einmal mehr den türkischen Fußballverband TFF aufs Korn genommen und die Geldstrafe des PFDK in Höhe von 150.000 TL im Spiel bei Caykur Rizespor angefochten (GazeteFutbol.de berichtete bereits). Gegenüber der türkischen Tageszeitung Hürriyet ging Ergün von einem Komplott gegen Galatasaray aus und erklärte: „Die Strafe des Verbandes ist ein Beweis dafür, dass ein langfristig angelegtes Spiel gegen Galatasaray gespielt wird. Das Spiel begann 2011/12 mit den Playoffs, danach kam 2012/13 die Elf-Spiele-Sperre gegen Fatih Terim und Sperren über 4-5 Spiele gegen unsere Spieler. Man wollte uns mit aller Macht den Weg abschneiden, hat es aber nicht geschafft. Auch die Ausländerregelung ist nicht rechtens und wurde einfach so dazwischengeworfen.“

„Spiel gegen Fenerbahce soll ohne Zuschauer ausgetragen werden!“

Ergün ging sogar noch weiter und behauptete, der Verband wolle das Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahce vor Frauen und Kindern austragen lassen: „Statt unseren Fans für ihr Verhalten zu danken, werden wir für unsportliche Sprechchöre bestraft, die 3-5 Sekunden gegangen sein sollen. Wegen der neuen Regelung wird es beim nächsten Mal beim kleinsten Regelverstoß eine Zuschauersperre geben. Wir zweifeln die Objektivität des Verbandes stark an. Wir als Vorstand sind uns jetzt sicher: Der Plan ist, die Begegnung gegen Fenerbahce am 28. Spieltag ohne Zuschauer spielen zu lassen!“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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