Randale im türkischen Fußball: Fans von Trabzonspor „glänzen“ erneut mit Ausschreitungen

Nach dem Skandalspiel vergangene Woche gegen Fenerbahce, ist es beim Auswärtsspiel in Sivas erneut zu Randalen auf Seiten der bordeaux-blauen Fans gekommen. Coach Hami Mandirali hingegen freut sich über den klaren 4:0-Erfolg seines Teams.

Die Fans des türkischen Topclubs Trabzonspor kommen einfach nicht zur Ruhe. Auch beim Auswärtsspiel gegen Sivasspor, machten sich die Anhänger der Bordeaux-Blauen erneut mit ungebührlichem Verhalten auf sich aufmerksam.

Zwar hatten die Ausschreitungen noch lange nicht das Ausmaß wie gegen Fenerbahce, aber dennoch wurden Einrichtungen des 4. Eylül-Stadions von Sivas beschädigt. Eine Gruppe von circa 200 „Fans“, soll nach unsportlichen Sprechchören von Seiten des Heimblocks, ausgerastet sein und hat Teile der Stadioninfrastruktur zerstört, sowie Sitzschalen auf das Spielfeld geworfen. Verletzt wurde dabei zum Glück niemand, aber dennoch hat der Verein von der Schwarzmeerküste erneut mit einer Strafe zu rechnen. Ob nun ein weiteres Geisterspiel zu der bereits bestehenden Zuschauersperre dazu addiert, oder es lediglich eine Geldstrafe geben wird entscheidet das PFDK in den kommenden Tagen.

Hami Mandirali: „Die Jungs haben einen ordentlichen Charakter“

Einer freute sich über den klaren 4:0 Sieg am Sonntag ganz besonders: Coach Hami Mandirali war sichtlich zufrieden mit der Leistung seiner Elf und sagte gegenüber der Presse Folgendes:

„Wir haben schwierige Tage durchgemacht. Es war nicht leicht die Geschehnisse aus den Köpfen zu verbannen, aber dennoch war der Sieg gegen Sivasspor unser einziges Ziel. […] Die Jungs haben alle einen ordentlichen Charakter und lieben das Trikot, welches sie tragen. Sie haben auf dem Feld ihre Sache gut gemacht und am Ende den Sieg geholt. So eine Antwort hat uns natürlich sehr viel Moral und Aufschwung gegeben. Jeder konnte sehen, wozu unsere Spieler im Stande sind und man kann letztendlich sagen: Das ist das wahre Trabzonspor! […]

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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