So geht es Galatasaray: Ünal Aysal spricht Klartext

Ünal Aysal hat sich bei einem Auftritt auf dem vereinseigenen Sender GS TV rund um die aktuelle Lage bei Galatasaray geäußert.

Bei einem TV-Auftritt in der Sendung „Aysal Arena’da“ hat Galatasaray-Vereinspräsident Ünal Aysal die aktuelle Lage bei den Gelb-Roten beurteilt. GazeteFutbol.de hat das Interview mit Aysal zusammengetragen und die Kernaussagen des Gesprächs hervorgestrichen. Ünal Aysal über…

…über die Forderung der UEFA nach einer Stellungnahme

„Es gibt keine besondere Untersuchung. Auch andere Teams legen ihre Bilanzen nur alle drei Monate vor. Von 237 Vereinen wurden 31 Teams um Stellungnahmen gebeten, von 76 Teams werden zusätzliche Belege verlangt. Wir gehören zu den 76 Klubs. Galatasaray hatte einen Verlust von 9,4 Millionen Euro, den wir belegen, erklären und ausgleichen müssen. Bevor wir eine Transfersperre bekommen, müssten 75 Teams vor uns sanktioniert werden. Fakt ist aber auch, dass wir diesen Verlust ausgleichen und Kosten senken müssen.“

…über den Druck auf Roberto Mancini

„Ich werde mich weder in die Aufstellung, noch in die Taktik einmischen, das habe ich ihm am ersten Tag versprochen. Er ist bei den türkischen und ausländischen Spielern überaus beliebt, da er allen eine Chance gibt. Ob das für uns wirklich gut ist, muss an anderer Stelle erörtert werden. Ich denke, es ist nicht fair, einen Trainer zu beurteilen, der während der Saison das Amt angetreten ist. Es gibt keine Probleme zwischen uns. Wir wollen mit Mancini weitermachen.“

…über den auslaufenden Vertrag von Didier Drogba

„Ich habe mit Drogba vor 2-3 Tagen gesprochen. Er ist ein Leader, Galatasaray wird immer solche Spieler brauchen. Ich würde den Vertrag von ihm um ein Jahr verlängern. Das habe ich ihm auch so mitgeteilt. Wir werden das im April gemeinsam entscheiden. Er wird dabei auch an seine Familie denken und uns seine Entscheidung mitteilen.“

…über den geplanten Bau des Stadiondaches:

„Wir wollen die Kapazität erhöhen, doch wir müssen zuerst ein Stadiondach anbringen. Das größte Problem ist jedoch der Rasen, da er viel Licht und Wind benötigt. Wir müssen gravierende Änderungen vornehmen und Teile des Stadion durch lichtdurchsichtige Bauelemente ersetzen. Das könnten wir bis 2015 hinbekommen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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