Absatzprobleme: Türkisches E-Ticket für Fußballspiele hinterlässt Spuren

Der türkische Fußballverband führt ab dieser Woche die elektronische Form des Tickets ein. Besiktas beginnt mit dieser Form des Ticketverkaufs im bevorstehenden Derby gegen Fenerbahce.

Der Vorstand von Besiktas hat zurzeit mit dem Problem zu kämpfen, dass der Ticketverkauf für das anstehende Derby am kommenden Sonntag nur sehr gemächlich läuft. Im Normalfall werden ca. 70.000 Tickets für das Atatürk-Olympiastadion verkauft, doch durch die neu eingeführte „Passolig“-Karte erwartet man einen Ticketverkauf, welcher sich zwischen 20.000-25.000 einpendelt.

Früher: Tickets für das Derby an einem halben Tag ausverkauft – Heute: In drei Tagen 2.500 Tickets verkauft

Das Ticket für ein Spiel wird von nun an auf die „Passolig“-Karte übertragen und Zuschauerinnen und Zuschauer können sich die Begegnungen nur mit dieser Methode Live im Stadion ansehen. Dies hat im Ergebnis dazu geführt, dass sich ca. 3000 Besiktas-Anhänger eine „Passolig“-Karte angeschafft haben und bislang nur 2.500 Zuschauerinnen und Zuschauer auf ihre Karte ein Ticket für das Derby gegen Fenerbahce geladen haben.

Bei früheren Derbys konnte man beobachten, dass die Tickets schon nach einem halben Tag ausverkauft waren, doch wird vermutet, dass die „Passolig“-Karte für die meisten Anhänger zu umständlich ist und diese Methode zu neu scheint. Ebenfalls wehren sich einige Fans dagegen, für die „Passolig“-Karte extra Geld zu zahlen. Es wird jedoch erwartet, dass man bis zum 20.04. trotz elektronischem Ticket bis 20.000-25.000 Tickets verkaufen kann. Mit den Dauerkartenbesitzern wird eine Zuschaueranzahl von 35.000-40.000 im Atatürk-Olympiastadion erwartet.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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