Galatasaray: Sarigül visiert Champions League-Sieg an

Im Gespräch mit Radyospor hat sich Emir Sarigül zu den Zukunftsvisionen der Gelb-Roten geäußert und Trainer Roberto Mancini eine Jobgarantie ausgestellt.

Galatasaray-Funktionär Emir Sarigül, der zugleich für die finanziellen Anlagen und das Stadion der Gelb-Roten zuständig ist, hat sich im Gespräch mit dem türkischen Online-Radio-Portal Radyospor rund um die letzten Ereignisse bei den Gelb-Roten geäußert. GazeteFutbol.de hat die Aussagen Sarigüls wie üblich kurz und bündig zusammengetragen. Sarigül über…

…über Felipe Melo, der von der TFF an die Ethik-Kommission verbannt wurde:

„Der Verbandspräsident und dessen Vorstand müssten unparteiisch sein. Wenn ein Spieler einen Fehler macht, verlangt man üblicherweise zuerst eine schriftliche Stellungnahme. Die Forderung nach einer mündlichen Stellungnahme von Melo fanden wir unpassend, daher haben wir das auch abgelehnt. Ein Verband ist nur ein Verband, wenn er Teams wie Galatasaray, Besiktas, Fenerbahce und Elazigspor gleich behandelt.“

…über den Besuch von Gökhan Töre im Krankenhaus:

„Galatasaray ist ein offener Verein, der mit jedem gut auskommen möchte. Als wir von diesem unschönen Vorfall gehört haben, hat mich Präsident Ünal Aysal angerufen und mich gebeten, Gökhan zu besuchen. Ich war dann zusammen mit Fikret Orman und Ahmet Kavalci bei ihm.“

…über den bisherigen Saisonverlauf der Gelb-Roten:

„Entschlossenes und diszipliniertes Arbeiten zeichnet für uns Erfolg aus. Erfolg kann man auf sportlicher und finanzieller Ebene haben. Bei der letzten Generalversammlung hat man gesehen, dass wir finanziell vorsichtig agieren. Sportlich gesehen wird überall auf der Welt erwartet, dass der Ball die Linie überquert. Ich kann unsere emotionalen Fans verstehen. Doch sie sollen wissen, dass Spieler, Funktionäre und Trainerteam an einem Strang ziehen. Dieses Jahr haben wir den Titel verpasst, wir hoffen jetzt auf die Champions League. Im Pokal stehen wir zudem im Endspiel.“

…über die Ambitionen in Europa:

„Das Wichtigste ist, mit den türkischen Flaggen einen Champions League-Erfolg zu feiern. Wir wollen in der kommenden Saison die Champions League gewinnen. Bis 2016 werden wir auch den vierten Stern und den fehlenden Champions League-Pokal in die Türkei holen. Unser Ziel muss sein, die Menschen von Trabzon bis Kadiköy auf die Straßen zu bringen. Daher auch unsere Vorgabe, nächstes Jahr den Titel zu holen.“

…über das Vertrauen für Roberto Mancini:

„Mit Mustafa Denizli, Mircea Lucescu und Fatih Terim stehe ich sehr oft in Kontakt. Ich versuche dabei nur, an ihren Erfahrungen teilzuhaben. Ein Trainerwechsel ist für uns derzeit kein Thema. Es kann sein, dass man von außen Unruhe reinbringen will. Doch das werden wir nicht zulassen. Wir stehen hinter unserer Mannschaft und auch hinter dem Coach. Wir werden bis 2016 gemeinsam weitermachen.“

Gute Nachrichten gibt es für Galatasaray derweil von der UEFA. Wie Präsident Michel Platini heute öffentlich bestätigte, wird keines der Teams, die unter strengerer Aufsicht der UEFA stehen, von der UEFA Champions League kommende Saison ausgeschlossen. Die Verfahren gegen die einzelnen Vereinsmannschaften würden jedoch wie geplant fortgesetzt werden. Wie GazeteFutbol.de bereits berichtete, steht auch Meister Galatasaray wegen fehlerhafter Bilanzführung und möglichen Verstößen gegen das Financial Fairplay unter strenger Beobachtung.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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