USA: Basketball-Manager verbietet Freundin Umgang mit Schwarzen und Hispanics

Eine amerikanischer Basketball-Manager hat seiner Freundin den Umgang mit Afro-Amerikanern und Hispanics verboten. Sie solle sie auch nicht zu den Basketball-Spielen mitbringen. Das gelte auch für die US-Basketball-Legende Magic Johnson. US-Rapper Snoop Doggy Dog protestiert und benutzt besonders harsche Worte gegen Sterling.

Donald Tokowitz Sterling ist Inhaber der Basketball-Mannschaft L.A. Clippers. In seiner Mannschaft spielen eine Reihe von Afro-Amerikanern. Doch seiner Freundin verbietet Sterling den Umgang mit „Schwarzen“ und Hispanics.

Er wolle nicht, dass sie sich mit Angehörigen dieser Minderheiten in der Öffentlichkeit zeigt. Sie solle auch Magic Johnson meiden, denn der sei auch ein „Schwarzer“. Auch Instagram-Fotos mit Hispanics und Afro-Amerikanern zu posten, habe sie zu unterlassen, berichtet TMZ Sports.

Nach Angaben von Basketball-Chef Sterling haben die eine andere Kultur. „Das war schon immer so und werde auch so bleiben“, meint Sterling.

Der Disput zwischen Sterling und seiner Freundin geht aus einem geheimen Telefongespräch hervor, welches auf Youtube abrufbar ist. Das Kuriose an demVerbot ist, dass Sterlings Freundin lateinamerikanische und afro-amerikanische Vorfahren hat. Im Gespräch widerspricht sie ihm und sagt, dass es purer Rassismus sei, was Sterling sage. Doch Sterling beharrt auf seiner These. Sie dürfe sich mit „Schwarzen“ und Hispanics lediglich privat abgeben.

„Du kannst schlafen mit Ihnen, du kannst sie mit nach Hause mitnehmen und kannst alles mit denen machen. Aber bitte bringe sie nicht mit zu unseren Spielen“, so Sterling.

Der US-Rapper Snoop Doggy Dog hat besonders erregt auf die Worte Sterlings reagiert. TMZ Sports hat ein harsches Protest-Video veröffentlicht, in dem der Musiker sagt: „Bitch-ass redneck, white bread, chicken s**t mother f***er“.

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