Vatikan: Papst-Sekretär aus Ägypten nennt Islam „Kultur des Todes“

Der neue Sekretär des Papsts ist ein „Islamkritiker“, der den Glauben als „Kultur des Todes“ umschreibt. Kurios ist, dass Katholiken nach wie vor einen blutenden toten Mann anbeten, der ans Kreuz genagelt wurde. Der Vatikan könnte endlich mit Selbstkritik in jeglicher Hinsicht beginnen.

Der neue Sekretär des Katholiken-Papstes Franziskus mag Muslime offenbar nicht. Er stammt aus Ägypten und heißt Yoannis Lahzi Gaid. Für ihn ist der Islam eine „Kultur des Todes“. Das ist zumindest seine eigene Umschreibung.

Angesichts der Tatsache, dass Katholiken weltweit einen ans Kreuz genagelten toten Mann anbeten oder preisen, dürften die Worte des Paters wie blanke Heuchelei klingen.

Brisanter ist, dass Katholiken in Lateinamerika den Jesus-Tod nachahmen und sich während der Osterfeiertage selbst ans Kreuz nageln lassen.

Die Ernennung des Kopten-Paters wurde offenbar nicht zufällig getroffen. Denn der Mann war schon in der Vergangenheit für seine Islam-Gegnerschaft bekannt.

Die Webseite Katholisches.info berichtet:

„Der neue zweite Sekretär von Papst Franziskus ist koptisch-katholischer Christ und kommt aus dem diplomatischen Dienst des Vatikans. In seinem Lebenslauf fallen vor allem sehr kritische Äußerungen zum Islam auf. Die Ernennung von Privatsekretären, da im persönlichen Ermessen des Papstes, werden vom Vatikan traditionell nicht offiziell bekanntgegeben. Vatican Insider war das erste Medium, das in der Karwoche die Berufung des Ägypters bekanntmachte.“

Papst Franziskus lernte den Kopten in einem Gästehaus kennen. Yoannis Lahzi Gaid fungiert vor allem als Dolmetscher für den Vatikan. Einer der engsten Freunde von Gaid soll der Konvertit und Islam-Gegner Magdi Cristiano Allam sein.

Rationale Kritik ist in jeglicher Art und Weise förderlich und erwünscht. Wir leben schließlich in einer Region, wo Meinungs-und Pressefreiheit noch ihre Geltung haben.

Doch dabei könnte die Kirche bei sich anfangen und sich mit dem Philosophen Spinoza auseinandersetzen. Insbesondere stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass eine Frau von einem „Heiligen Geist“ geschwängert wird und dann einen Sohn bekommt, der anschließend von einer Horde hoffnungsloser Menschen als „Sohn Gottes“ gepriesen wird.

Unbekannt ist auch das Verhältnis des Nazareners zu Maria Magdalena. Kritiker sagen, sie sei die Ehefrau des Heilands gewesen.

Der britische Sender BBC versuchte im Jahr 2002, das  wundersame Rätsel der „Unbefleckten Empfängnis“ zu lösen. Der Sender veröffentlichte eine Dokumentation mit der These, dass die „Heilige Maria“ wohlmöglich von einem römischen Soldaten vergewaltigt wurde. Eine Tragödie, die geistige Spuren bei einer Frau hinterlassen kann.

Der Film löste eine Welle des Katholiken-Protests aus, berichtet dailymail.co.uk.

Dabei haben weder der „Stellvertreter Gottes“ noch andere Würdenträger der Kirche eine rationale Erklärung für dieses historische Rätsel. Stattdessen beharrt der Vatikan darauf, Tote in Verbindung mit Wundern am laufenden Band heilig zu sprechen.

Es gibt aber auch eine Theorie, wonach es Jesus gar nicht gegeben haben soll. So viele offene Fragen und Zweifel. Doch keine einleuchtenden Antworten.

Da lohnt es sich mit dem Finger auf die islamische Kultur zu zeigen.

Was immer das auch ist.

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