Zuschauersperre: Besiktas unterstützt Fenerbahce

Besiktas hat die auferlegte Zuschauersperre für Fenerbahce kritisiert und eine Verschiebung gefordert. Fenerbahce bedankte sich für die Geste mit einer offiziellen Stellungnahme.

Eine unerwartete Geste von Besiktas hat für viel Wirbel innerhalb des Vereins gesorgt. Der Tabellenzweite kritisierte via offizieller Homepage die vom Disziplinarausschuss auferlegte Zuschauersperre für Tabellenführer Fenerbahce, der das kommende Heimspiel und die mögliche Meisterfeier nach dem Spiel gegen Caykur Rizespor lediglich vor Frauen und Kindern abhalten muss.

Hauptkritikpunkt war hierbei die sture Haltung des Ausschusses, die Sperre nicht auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Der Lokalrivale forderte zudem eine uneingeschränkte Meisterfeier im Sükrü Saracoglu-Stadion am Sonntagabend, wenn denn der Tabellenführer den nötigen Punkt holen sollte.

Carsi reagiert empört

Während sich Fenerbahce für die Haltung Besiktas‘ mit einer offiziellen Stellungnahme bedankte, empfindet die Besiktas-Ultra-Fangruppierung CARSI die Stellungnahme ihres Vereins als unglücklich.

Via Twitter ging CARSI mit der Haltung des Besiktas-Vorstandes hart ins Gericht. Nicht die Geste gegen Fenerbahce sei dabei das Verwerfliche, sondern die Ignoranz gegenüber dem eigenen Anhang. Unter anderem wünschten sich die Ultras mehr Unterstützung für das eigene Fanlager. Vor allem die Umstände vergangene Woche im Derby gegen Fenerbahce (1:1) stießen den Anhängern sauer auf. Wie GazeteFutbol.de bereits berichtete, verweilte der CARSI-Anhang aus Protest gegen das E-Ticket vor dem Atatürk-Stadion. Auf Grund der schlechten Organisation des Vereins fanden lediglich etwas mehr als 20.000 Zuschauer ihren Platz im Stadion.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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