Konsequente Amerikaner: Rassistischer Basketball-Manager erhält lebenslange Sperre

Der milliardenschwere Basketball-Manager Donald Sterling wurde von der NBA ausgeschlossen. Zudem muss der Mann eine Geldstrafe an den Verband zahlen. Die NBA-Offiziellen wollen ihn zudem zum Verkauf seines Vereins L.A. Clippers bewegen. Sterling hatte sich rassistisch über Afro-Amerikaner und Hispanics geäußert.

Die Offiziellen der amerikanischen NBA haben den Manager der L.A. Clippers aus der Profi-Basketball-Liga ausgeschlossen. Er wurde mit einer lebenslangen Sperre belegt. Zudem muss Donald Sterling eine Geldstrafe in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar an den Verband zahlen.

Der 80-jährige Milliardär aus Los Angeles hatte seiner Freundin verboten Afro-Amerikaner und Hispanics mit zu den Spielen zu bringen – einschließlich Magic Johnson. Das geht aus einem Telefonmitschnitt hervor, der auf Youtube veröffentlicht wurde (mehr hier).

NBA-Commissioner Adam Silver sagte im Rahmen einer Pressekonferenz, dass der Telefonmitschnitt authentisch sei. Die Stimme sei Donald Sterling zuzuordnen. Das habe eine Untersuchung ergeben. „Die Ansichten, die Herr Sterling zum Ausdruck brachte, sind zutiefst beunruhigend und beängstigend“, zitiert USA Today Silver.

Doch damit nicht genug. Silver sagte auch, dass die NBA alles Menschenmögliche tun werde, um Sterling zu einem Verkauf der L.A. Clippers zu bewegen.

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