Emre Belözoğlu fordert mehr Respekt: „Auch ich mache Fehler“

In einem Interview mit dem türkischen Fernsehsender Kanaltürk hat sich Kapitän Emre Belözoglu zu seiner sportlichen Zukunft und den Streit mit Felipe Melo geäußert. Außerdem wartet auf die Gelb-Blauen am Ende der Saison ein wahrer „Geldregen“

Im Gespräch mit dem Fernsehsender Kanaltürk hat sich Fenerbahçes Kapitän Emre Belözoğlu, unter anderem zu seiner sportlichen Zukunft, dem Zwist mit Galatasarays Felipe Melo und seiner Liebe zu den Gelb-Blauen geäußert.

„Ich werde noch zwei bis drei Jahre weiter aktiv sein!“

Im Interview erklärte Emre, dass er noch für mindestens zwei oder drei Jahre aktiv auf dem Platz stehen werde:

„Ich werde noch zwei oder drei Jahre weiter spielen. Ich respektiere die Leistungen anderer, allerdings möchte ich an dieser Stelle sagen, dass auch ich mehr Respekt verdient habe als jetzt. Ich spiele seit 18 Jahren professionell Fußball und habe auch Fehler gemacht. […] Meine Aggressivität auf dem Platz hat aber nichts mit meinem Charakter außerhalb des Spielfeldes zu tun.“

Emre spricht über den Streit mit Felipe Melo

„Was auf dem Feld passiert, sollte auch auf dem Feld bleiben. Auch die Sache mit Melo ist für mich persönlich passé. Sein eigener Verein sollte sich eher Gedanken darüber machen, so einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben. Ich habe in Italien auch viele schlimme Sachen gehört, aber Sie müssten mal mit Ihren eigenen Ohren hören, was ich von ihm im Derby gehört habe. Dann würden Sie auch meine Reaktion verstehen. Obwohl wir nichts Provokatives gemacht hatten, hat er uns und unsere unschuldigen Familienmitglieder beschimpft. Fußball soll Menschen zusammenbringen und nicht auseinanderreißen“.

„Ich bin seit meiner Kindheit ein Fan von Fenerbahçe!“

„Seit meiner Kindheit bin ich ein Fan von Fenerbahçe. Mein Herz hat schon immer für diesen Verein geschlagen. Ich bin aus der Galatasaray-Jugend gekommen und habe mit Fatih Terim auch dort schöne Zeiten erlebt“.

Wahrer Geldregen für Fenerbahçe!

Nach dem Gewinn der 19. türkischen Meisterschaft von Fenerbahçe steht den „Kanarien“ nun eine fürstliche Auszahlung an Prämien bevor. Der Meister darf sich über den größten Anteil aus dem Fernsehgeld- und Prämienpool freuen. Insgesamt sollen sich die Einnahmen auf über 70 Millionen TL belaufen (ca. 24 Millionen EUR). Alle Mannschaften die bislang in der Süper Lig Meister geworden sind, erhalten für ihre jeweilige Anzahl an Titeln eine Prämie. Fenerbahce erhält für 19 Meisterschaften daher auch 19 Millionen TL.

Zudem gibt es eine Grundprämie für alle 18 Teilnehmer der Spor Toto Süper Lig, unabhängig von ihrem Tabellenplatz. Diese beläuft sich in der aktuellen Saison 2013/14 auf knapp elf Millionen TL pro Team. Den weitaus größten Anteil konnten sich die Gelb-Blauen allerdings mit ihren Leistungen in der Liga erspielen. Für jeden Sieg gibt es noch einmal eine Million TL obendarauf, für jedes Unentschieden immerhin noch 500.000 TL. Im besten Fall springen hierbei für den türkischen Meister am Ende der Saison ca. 25 Millionen TL raus.

Als wäre das alles noch nicht genug, erhalten die ersten sechs Teams der Tabelle nochmals Geld aus dem Pool. Fenerbahçes Anteil als Tabellenerster beläuft sich dabei auf knapp 15 Millionen TL.

Auch FENERIUM wirft Einnahmen ab!

Ebenfalls vielversprechend sind die Einnahmen der Tochterfirma FENERIUM. Nach dem Titeltriumph wird ein Umsatz von mindestens 20 Millionen TL erwartet. Für die „Kanarien“ sind das sehr gute Zahlen für dieses Jahr auch im Hinblick darauf, dass durch die Sperre im Europapokal und die dadurch resultierende Nichtteilnahme an der UEFA Champions League eine erhebliche Geldquelle flöten geht.

Enver GÜVEC

Dieses Interview erschien zuerst auf gazetefutbol.com.

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