Kurt Seyit und Şura: Neues Geschichtsepos im türkischen Serienformat

Das türkische TV-Programm ist um eine mitreißende Geschichte reicher: Kurt Seyit und Şure handelt vom Abenteuer des gleichnamigen Paares. Die Liebenden werden aus ihrem prunkvollen Leben in Russland gerissen und nach Istanbul verschleppt. Für beide beginnt eine Reise, die ihre Liebe vor große Herausforderungen stellt.

Die türkische Kultserie „Das prächtige Jahrhundert“ („Muhteşem Yüzyıl“) bekommt Konkurrenz. Die türkischen Zuschauer werden aktuell von einem neuen Geschichtsepos in den Bann gezogen. Vorhanden sind auch diesmal alle Zutaten für einen landerübergreifenden Erfolg.

Die Reise von Kurt Seyit, einem Leutnant von der Krim, und Şure, die wunderschöne Tochter einer noblen Russen Familie, beginnt im Russland der 1920er Jahre. Von der Pracht an die karpatische Front, von Unruhen zur Revolution, von Aluschta nach Pera, ein Teil des besetzten Istanbuls. Die Reise ist zugleich eine Reise der Liebe.

Şura kommt wegen der Krankheit ihres Vaters mit ihrer Schwester Valentina nach St. Petersburg. Auf einem Ball trifft sie auf Kurt Seyit – ein Krim-Türke, Leutnant aus dem Adel. Şuras Vater ist ein Partner von den Borinskis, deren Sohn Petro ein alter Bekannter von Kurt Seyit ist. Petro hat die Armee verlassen und arbeitet mit Kurt Seyits Vater. Den Grund für Petros Ausscheiden kennt nur Kurt Seyit, was der Freundschaft der beiden einen Dämpfer verpasst hat. Während eines schönen Abends mit den Kameraden aus der Armee verliebt sich Kurt Seyit unsterblich in Şura. Petros heimliche Feindschaft zu Kurt Seyit keimt auf, als er bemerkt, dass Kurt Seyit sich in Şura verliebt hat und versucht sich zwischen die beiden zu stellen.

Şuras Liebe zu Kurt Seyit blüht auf. Sie entwickelt sich von einer jungen Dame zu einer leidenschaftlichen und selbstbewussten Frau, die mit ihren Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Seyits Vater Mirza Mehmet Eminof akzeptiert die Liebe seines Sohnes zu Şura nicht. Er verlangt von Seyit, eine Türkin zu ehelichen. Seyit, der nie einen Kampf verlor, ist dabei, den Kampf gegen seine Familie zu verlieren. Trotz des Respekts gegenüber dem Vater, kann Seyit nicht von Şura loslassen. Die neuen Verhältnisse im Land zwingen Seyit die Familie auf der Krim zu verlassen. Seyit nimmt die Bürde auf sich und beginnt eine riskante Reise mit nach Istanbul und kämpft dabei gegen sein Gewissen. Ein anderer Kampf erwartet ihn im besetzten Istanbul. Während sie ein neues Leben beginnen, holt sie ihre Vergangenheit ein und wird zum Hindernis auf ihrem neuen Weg.

Kurt Seyit Eminof – gespielt von Kivanc Tatlituğ- ist ein erfolgreicher und ehrenhafter Leutnant der für das Russische Reich gekämpft. Er ist sehr loyal gegenüber seinen Freunden und Familie. Şura – gespielt von Farah Zeynep Abdullah – verbindet eine innige Liebe zu Seyit. Trotz der Umstände hält sie an Seyits Liebe fest und macht eine erstaunliche Entwicklung durch.

Drehorte der Serie sind Russland, die Ukraine und die Türkei mit aufwendig inszenierten Kulissen und Kostümen, die die Zuschauer in die 1920er entführen.

Die Vorlage dieses Dramas ist ein Roman von Nermin Bezmen. Regie führt Hilal Saral. Die Serie läuft dienstagabends um 21:30 auf Star TV.

„Das prächtige Jahrhundert“ gilt derzeit als eine der erfolgreichsten türkischen Serien überhaupt. Das Format hat die Herzen der TV-Zuschauer im Sturm erobert und bereits für so manch politische Kontroverse gesorgt. Die Macher entführen das Publikum zurück ins 16. Jahrhundert, in die Zeit des Osmanischen Reiches und verwickeln sie in eine gekonnte Mischung aus Fiktion und Realität. Von der arabischen Welt bis auf den Balkan läuft die Seifenoper rund um Sultan Süleyman dem Prächtigen und seine Liebschaften (mehr hier).

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