Kein Vertrauen: Deutsche rechnen mit Verschlechterung im Gesundheitssystem

Mehr als jeder zweite Deutsche sagt, dass sich das Gesundheitswesen in den kommenden zehn Jahren verschlechtern wird. Zudem haben die Bürger kaum Vertrauen in die Politik, die aktuellen gesundheitspolitischen Probleme zu lösen.

Die Mehrheit der Deutschen (57 Prozent) sagt, dass das deutsche Gesundheitswesen in zehn Jahren schlechter sein wird als heute. Nur 16 Prozent der Bundesbürger erwarten eine Verbesserung des Gesundheitswesens, so eine aktuelle Umfrage des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller (BAH).

Die Bürger haben kaum Vertrauen in die Politik, die aktuellen gesundheitspolitischen Probleme zu lösen. Nahezu 40 Prozent der Bevölkerung wissen nicht, welcher Partei sie dies am ehesten zutrauen würden.

„Deshalb fordern wir umso eindringlicher den im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD angekündigten ressortübergreifenden Dialog mit den Beteiligten im Gesundheitswesen ein“, sagt BAH-Hauptgeschäftsführer Martin Weiser.

Einerseits wolle der BAH die Bürger bestmöglich und sicher mit Arzneimitteln versorgen. Andererseits gehe es um den Wirtschaftsstandort Deutschland und hochqualifizierte Arbeitsplätze.

Der Deutsche Gesundheitsindex im Rahmen des BAH- Gesundheitsmonitors, der das Gesundheits- und Wohlbefinden der Deutschen auf einer Scala von 1 bis 10 darstellt, lag in den ersten drei Erhebungswellen stabil bei 6,8. In der jüngsten Befragungswelle hat der Gesundheitsindex leicht zugenommen auf einen Wert von 6,9.

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