Irak: Bewaffnete Islamisten stürmen türkisches Konsulat

Radikale Islamisten haben in mehreren Städten des Irak Großoffensiven gestartet. Sie stürmten das türkische Konsulat in Mossul und nahmen zahlreiche Personen als Geiseln. Aktuell kommt es zu schweren Gefechten zwischen Kurden und Islamisten.

Am späten Nachmittag haben Mitglieder der Terror-Gruppe Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIL) das türkische Konsulat in Mossul gestürmt. Sie nahmen 48 Konsulats-Mitarbeiter als Geiseln. Nach unbestätigten etürkischen Medienberichten sollen die 48 Personen wieder auf freiem Fuß sein.

„Aufgrund der zahlreichen Terror-Anschläge in Mossul, waren wir ständig in Alarmbereitschaft. Die Aggression wird nicht unbeantwortet bleiben“, zitiert sondakika.com den türkischen Außenminister Ahmet Davutoğlu.

Währenddessen sollen die Sicherheitskräfte in Mossul aus Angst die Stadt verlassen haben. Die ISIL-Mitglieder sollen die Stadt Tikrit komplett eingenommen haben. Doch Kurden, Araber und Turkmenen leisten in mehreren Städten Widerstand.

Insbesondere in der Stadt Kirkuk soll es zu Gefechten zwischen den ISIL-Mitgliedern und den kurdischen Peschmerga-Kämpfern kommen. Nach Angaben von AFP wurde der zweithöchste ISIL-Führer getötet.

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