Konjunkturabschwung in der Integrations-Industrie

Eine neue Studie des Berlin-Instituts belegt, dass Migranten den Deutschen immer ähnlicher werden. Doch auch Deutsche werden den Migranten immer ähnlicher. Es findet eine Angleichung statt. Der staatlich finanzierten Integrations-Industrie gefällt das gar nicht.

Die vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung vorgelegte Studie „Neue Potenziale“ bescheinigte, dass die Migranten den Deutschen immer ähnlicher werden. In den Chefetagen der Integrationsindustrie klingelten drauf die Alarmglocken.

Es wurde befürchtet, dass Zuwendungen von staatlicher Seite gekürzt und noch schlimmer gegebenenfalls gestrichen werden könnten. Aber weitaus dramatischer könnte sich das nachlassende Interesse an ihrem Thema, bei der Öffentlichkeitsarbeit der Branche bemerkbar machen. Keiner hört ihr mehr zu, keine Einladungen zu Talkshows, keine Zeitungsinterviews oder griffige Statement vor einer Kamera mit dem Reichstag im Hintergrund könnten die Folge sein. Da aber die Integrationsindustrie mittlerweile schon zur Old – Economy gehört, hat sie das gemacht, was andere Branchen in solchen Fällen auch zu tun pflegen: Nämlich nichts.

Ihre vielen Followern in den sozialen Netzen, die sonst bemüht sind auch den kleinen Anfangsverdacht ein Repressalien gegen Migranten zu einem Verstoß gegen die Menschenrechte auf zu blasen, sind ihren Integrationskonzernen gefolgt: Schweigen. Oh nö, hat sich der tolerante, großstädtische, hedonistische am eigenen Land leidende fünf Raumbewohner gedacht, nicht noch mehr Deutsche, das hatten wir doch schon 1989 nach dem Fall der Mauer. Schnell hat er einen Falafel verdrückt, einen Espresso getrunken und weiter die Neue Zürcher Zeitung gelesen.

Er wartet auf die Ergebnisse der Studie: „Deutsche werden den Migranten immer ähnlicher“. Den Migranten wäre es zu wünschen, denn die Studie „Neue Potenziale“, ist bei den deutschen Behörden wohl noch nicht gelesen worden. Solange werden sie gerne von der Polizei als potenzielle Straftäter gesehen. So könne „Neue Potenziale“ auch gesehen werden.

Der Journalist Werner Felten war acht Jahre bei Metropol FM als einziger Deutscher unter türkischen Mitarbeitern Geschäftsführer und Programmdirektor. Er ist Verfasser des Buchs: „ALLEIN UNTER TÜRKEN: Mitten drin statt von oben herab: Mein Leben in bester (Parallel-) Gesellschaft.“

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