Galatasaray sucht neuen Trainer

Nach der Absage von Mircea Lucescu befindet sich Galatasaray weiterhin auf der Suche nach einem geeignet Coach. Präsident Ünal Aysal favorisiert weiterhin ausländische Trainer.

Die Suche nach einem Trainer für die nächste Saison läuft bei Galatasaray auf Hochtouren. Nach der Absage vom Rumänen Mircea Lucescu, der keine Freigabe von seinem Club bekam, schaut sich Galatasaray insbesondere auf dem deutschen und niederländischen Trainermarkt um. Als heiße Kandidaten gelten Ottmar Hitzfeld, aber auch Martin Jol oder Joachim Löw. Hitzfeld und Löw sind derzeit allerdings bei der Weltmeisterschaft in Brasilien aktiv, dementsprechend schwierig dürften sich die Verhandlungen gestalten. Daher sind die Erfolgsaussichten auf einen großen Trainercoup realistisch betrachtet verschwindend gering.

Aysal hofft auf Löw

Vor allem Joachim Löw wird von Präsident Ünal Aysal favorisiert. Der derzeitige Trainer der deutschen Nationalmannschaft hat bereits Erfahrungen in der Türkei sammeln können: Von 1998-1999 bekleidete er das Traineramt bei Fenerbahce, 2001 betreute er Adanaspor. Allerdings ist es mehr als fraglich, ob Löw bei einer erfolgreichen WM sein Traineramt niederlegt.

Tugay Kerimoglu legt Amt nieder – auch Ujfalusi muss gehen

Die Gelb-Roten verlassen hat derweil Co-Trainer Tugay Kerimoglu, der bis zum Ende der Saison neben Chefcoach Roberto Mancini das Co-Traineramt bekleidet hat. Der 43-Jährige hat auf die Entlassung des italienischen Übungsleiters reagiert und sein Amt bei Galatasaray ebenfalls niedergelegt. Gehen muss im Übrigen auch Tomas Ujfalusi: Der Tscheche konnte das Amt des Sportdirektors nicht wie gewünscht ausfüllen und wird von Erdal Keser ersetzt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf: GazeteFutbol.com

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