Ukrainische Rebellen lassen türkischen Gefangenen frei

Pro-russische Separatisten haben einen Türken und drei weitere Gefangene laufen lassen. Sie gehören der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) an. Offenbar soll die Freilassung den guten Willen der Separatisten beweisen.

Pro-russische Separatisten nahmen insgesamt acht Beobachter fest. Seit über einem Monat befanden sich die vier jetzt freigelassenen OSZE-Beobachter bereits in Gefangenschaft, unter ihnen auch der Türke Mehmet Kılıç. Die Beobachter sollten zu einer Deeskalation in der Ukraine zwischen den Rebellen und den Vertretern in Kiew beitragen.

Die drei anderen freigelassenen Beobachter stammen aus der Schweiz, Estland und Dänemark. Die Vier wurden an diesem Freitagmorgen in einem Hotel in Donezk von bewaffneten Rebellen an ihre Kollegen übergeben. Die übrigen vier Beobachter befinden sich nach wie vor in ihrer Gewalt. Sie seien im benachbarten Lugansk, berichtet Daily Sabah.

„Es war ein langer Weg. Diese Freilassung ist die Frucht des guten Willens und bedingungslos“, sagte Alexander Borodai, Regierungschef der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk (mehr hier).

Die Befreiung der Gefangenen ist Teil der Friedensgespräche zwischen Vertretern der Kiew-Regierung, OSZE, Russland und Rebellenführern (mehr hier).

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