Cüneyt Cakir blickt stolz auf die WM zurück

Cüneyt Cakir hat sich bei einem TV-Auftritt auf TRT Spor zu seinen Leistungen bei der WM in Brasilien geäußert. Der türkische Referee zeigte sich dabei überaus zufrieden mit den Vorstellungen seines Schiedsrichtergespanns.

„Ich bin der Meinung, dass wir eine sehr gute WM absolviert haben. In einem Turnier, in dem die besten Schiedsrichter der Welt pfeifen, haben wir es ins Halbfinale geschafft. Für uns ist das ein großer Erfolg. Wir haben unser Volk bestmöglich vertreten“, so Cüneyt Cakir bei einem TV-Auftritt auf TRT Spor. Neben den Partien Brasilien-Mexiko und Russland-Algerien war das Halbfinale zwischen Argentinien und der Niederlande sicherlich der Höhepunkt in der noch jungen Karriere des 37-jährigen Türken.

„Das Halbfinale war unser Finale!“

So wäre für den Versicherungsmakler vor allem die Halbfinalbegegnung das persönliche Highlight der Weltmeisterschaft gewesen. Cakir weiter: „Für uns war das Halbfinale ein letztes Finale, nämlich unser eigenes Finale. Gott sei Dank haben wir auch das erfolgreich hinter uns gebracht. Für unsere Ziele in den nächsten Spielen und Turnieren war das enorm wichtig. Auch in der kommenden Saison werden wir unser Bestes geben und uns für höhere Aufgaben empfehlen. Mein Ziel ist, auch mal ein Endspiel zu pfeifen.“

Ständiger Kontakt mit Fatih Terim

Vor allem der regelmäßige Kontakt mit Fatih Terim habe den 37-Jährigen gefreut, der türkische Nationalcoach sei über die ganze WM an seiner Seite gewesen. „Fatih Terim war immer bei mir und hat mir vor jedem Spiel viel Erfolg gewünscht. Das war sicherlich eine große Geste.“ Überrascht hat Cakir der wirkungsvolle Einsatz des Schaumsprays bei den Standardsituationen: „Diese Methode war wirklich sehr erfolgreich. Jeder Spieler wusste sofort, wo er zu stehen hatte und der Ball liegen musste. Auch in unserer Liga würde das Schaumspray sehr gut ankommen.“

„Wir sind verliebt in diesen Beruf!“

Wenig Verständnis zeigte Cakir für einige türkische Medienberichte, nach denen die Gehälter und Prämien der WM-Schiedsrichter als zu hoch eingestuft worden waren. Ein Einsatz bei einer Weltmeisterschaft sei mit keiner Prämie der Welt zu ersetzen, so Cakir. „Wir sind in diesen Beruf verliebt und lieben den Fußball. Das wird auch bis zum Ende so bleiben. Man kann so viel darüber schreiben, wie man will. Es geht um die Liebe zum Sport, diese Erlebnisse bei der WM kann mir kein Geld der Welt bieten. Diejenigen, die so etwas schreiben, werden das aber niemals verstehen können.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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