Besiktas mit einem Bein in den Playoffs

Dank einer überaus konzentrierten Mannschaftsleistung gelang Besiktas im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde in der UEFA Champions League ein letztendlich souverän herausgespielter 2:1-Sieg bei Feyenoord Rotterdam.

Mit weniger Mühe als erwartet hat Besiktas die Auswärtshürde bei Feyenoord Rotterdam gemeistert und bei den Niederländern einen verdienten 2:1-Erfolg eingefahren. Die Tore in einer insgesamt ereignisarmen Begegnung erzielten Mustafa Pektemek (13.), Khalid Boulahrouz per Eigentor (70.) sowie Mitchel te Vrede per Foulelfmeter in der Nachspielzeit. Somit haben sich die Schwarz-Weißen eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel am 6. August im Istanbuler Olympia-Stadion erspielt.

Besiktas geht früh in Front und lässt nichts anbrennen

Dabei boten beide Teams den Fans im De Kuip-Stadion fußballerische Magerkost. Besiktas hatte die auffallend einfallslos agierenden Gastgeber zu jeder Zeit der Partie im Griff und erzielte das ersehnte Auswärtstor bereits früh in der ersten Hälfte, als Mustafa Pektemek die Ecke von Ramon Motta zum 0:1 einköpfte. Auch danach agierte die Truppe von Slaven Bilic hochkonzentriert und ließ die Niederländer nie wirklich zur Geltung kommen, angetrieben vom heute überragenden Atiba Hutchinson wurden viele Angriffe der Rot-Weißen frühzeitig abgefangen und in eigene Vorstöße umgewandelt.

Feyenoord auch in der zweiten Hälfte schwach

In den zweiten 45 Minuten änderte sich das Bild nur bedingt. Rotterdam intensivierte zeitweilen die Angriffsbemühungen, konnte sich jedoch kaum einmal nennenswert in Szene setzen. Die Türken beschränkten sich mittlerweile darauf, den knappen Vorsprung zu halten und aus einer sicheren Defensive heraus zu kontern. So entstand dann auch das 2:0 für die Schwarz-Weißen: Nach einem Ballgewinn in der eigenen Hälfte zündete Kerim Frei den Turbo und dribbelte ungestört bis hin zum gegnerischen Strafraum, seinen Schuss fälschte der eingewechselte Boulahrouz unhaltbar zum 0:2 aus der Sicht der Niederländer ab. Umso unnötiger fiel dann jedoch der Anschlusstreffer der Gastgeber, die in ihrer bis dato stärksten Drangphase einen Foulelfmeter zum 1:2 verwandelten. Motta hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit Elvis Manu unbedrängt und ohne Grund zu Boden gerissen, so dass dem an diesem Abend souveränen Referee Luca Banti nichts anderes übrig blieb, als auf den Punkt zu zeigen.

Aufstellungen

Feyenoord: Mulder, Schaken (61. Boulahrouz), Van Beek, Mathijsen, Kongolo, Clasie, Immers, Vilhena, Verhoek (65. Manu), Te Vrede, Boetius

Beşiktaş: Tolga, Serdar, Ersan, Pedro, Motta, Kerim (89. Cenk T.), Atiba, Necip, Olcay (75. İsmail), Oğuzhan (59. Demba Ba), Mustafa

Tore: 0:1 Pektemek (13.), 0:2 Boulahrouz (70., Eigentor), 1:2 Vrede (90., Elfmeter)

Gelbe Karten: Verhoek, Boetius – Motta, Serdar, Kerim

Dieser Beitrag erschien zuerst bei GazeteFutbol.com.

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