Galatasaray mit noch höheren Steuerschulden

Fußball-Ökonom Tugrak Aksar hat die aktuellen Steuerschulden der Süper Lig-Vereine aufgedeckt. Spitzenreiter ist der türkische Vizemeister Galatasaray mit 140 Millionen TL

Nach einem Bericht des Fußball-Ökonomen Tugral Aksar beträgt der aktuelle Steuerschuldenstand der türkischen Erstligisten um die 476 Millionen TL. Spitzenreiter in Sachen Steuerschulden ist der türkische Vizemeister Galatasaray mit insgesamt 140.000.000 TL (ca. 49 Millionen EUR), gefolgt von Erzrivale Besiktas mit 130.000.000 TL.

Wie die Gelb-Roten in einer offiziellen Börsenmeldung im April 2014 bekanntgaben, wird man den türkischen Finanzbehörden eine Steuernachzahlung über 54,3 Millionen TL (ca. 18,5 Mio. EUR) entrichten müssen. Auf Grund weiterer Versäumnisse in den vergangenen Jahren insbesondere beim Ticketverkauf wird zudem eine Geldstrafe in Höhe von 69,2 Millionen TL (ca. 23,5 Mio. EUR) fällig.

Galatasaray hatte den Ermittlungen zu Folge lediglich zehn Prozent der Stadiontickets versteuert. Die Verbindlichkeiten gegenüber den türkischen Finanzbehörden beliefen sich Stand April 2014 somit auf insgesamt 125,5 Millionen TL (ca. 42,6 Millionen EUR). Laut Tugral Aksar habe sich die Summe mittlerweile auf 140.000.000 TL erhöht.

Die Steuerschuldner der Süper Lig

1 – Galatasaray: 140.000.000 TL
2 – Beşiktaş: 130.000.000 TL
3 – Eskişehirspor: 35.000.000 TL
4 – Trabzonspor: 17.000.000 TL
5 – Çaykur Rizespor: 5.369.000 TL
6 – Gaziantepspor: 4.400.500 TL
7- Bursaspor: 3.970.195 TL
8 – Torku Konyaspor: 3.000.000 TL
9 – Mersin İdmanyurdu: 1.500.000 TL
10 – Kardemir Karabükspor: 1.500.000 TL

Ohne Steuerschulden: Sivasspor, Balıkesirspor, Gençlerbirliği, Akhisar Belediyespor, Fenerbahçe, Kasımpaşa, Kayseri Erciyesspor und Başakşehirspor.

Dauerkartenverkauf verläuft schleppend

Auch im Dauerkartenverkauf läuft es bei den Gelb-Roten noch nicht so wie gewünscht. Nach den 45.000 verkauften Karten im letzten Jahr (Dauerkarten über drei Jahre mit inbegriffen; Anm. d. Red.) wurden im Laufe der neuen Saison bislang „nur“ 26.000 Tickets an den Mann gebracht. Hierbei sind größtenteils die Tribünen hinter den Toren bevorzugt worden, welche bekanntlich die geringsten Einnahmen im Ticketverkauf ausmachen. Kalkuliert hatten die Gelb-Roten mit ursprünglich 40.000.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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