Fenerbahce gewinnt den Super-Cup

Fenerbahce hat sich nach dem Meistertitel auch den Super-Cup gesichert! Die Gelb-Marineblauen setzten sich gegen Erzrivale Galatasaray mit 3:2 nach Elfmeterschießen durch.

Meister Fenerbahce hat es vollbracht: Unter Neu-Coach Ismail Kartal sichern sich die „Kanarien“ die erste Trophäe der Saison 2014/15. In einem spielerisch wenig ansprechenden Derby gewinnen die Gelb-Marineblauen den türkischen Supercup letztlich mit 3:2 nach Elfmeterschießen. Während Abwehrspieler Michal Kadlec den entscheidenden Elfmeter verwandelte und seine Mannschaft damit ins Glück schoss, ist für Galatasaray-Trainer Cesare Prandelli noch einiges an Arbeit angesagt.

Galatasaray startet gut – Fenerbahce übernimmt die Kontrolle

Die „Löwen“ starteten gut in die Partie und hatten schon früh die Chance zur Führung. Neuzugang Yasin Öztekin scheiterte bereits in der siebten Minute an Torhüter Volkan Demirel. Nach dieser Chance übernahm Fenerbahce immer mehr das Zepter und die Kontrolle über das Spiel. Die Gelb-Blauen präsentierten hierbei eine überzeugend gute Defensivleistung und ein stabiles Mittelfeld, allerdings wurden sie vor dem Tor zunächst nicht wirklich zwingend. Die erste wirklich nennenswerte Tormöglichkeit für den Meister, hatte in der 41. Minute Mittelfeldakteur Mehmet Topal per Kopf nach einer Ecke. Zuvor hatte Galatasarays Olcan Adin erneut die Führung für die „Löwen“ auf dem Fuß. Sein starker Schuss, strich knapp am rechten Pfosten vorbei.

Auffällig bei den Gelb-Roten war in der ersten Halbzeit vor allem die hohe Fehlpassquote. Mehrmals ging auf diese Weise mitten im Spielaufbau der Ball verloren und man konnte von Glück reden, dass die „Kanarien“ dabei nichts Zählbares herausspielen konnten.

Der Meister ohne Glück im Abschluss – Es geht in die Verlängerung

Nach dem Seitenwechsel brachte Trainer Prandelli den wieder genesenen Portugiesen Bruma. Akzente konnte der 19-Jährige bei seinem Comeback allerdings kaum setzen. Im Verlauf der zweiten Hälfte wurde Fenerbahce dann auch in der Offensive gefährlicher. Der Meister erspielte sich nun mehrere gute Tormöglichkeiten, konnte diese aber nicht in Treffer ummünzen. Bekir Irtegün und Emmanuel Emenike scheiterten jeweils am überragend parierenden Torwart Fernando Muslera. Eine kuriose Szene bot die zweite Hälfte noch: In der 73. Minute verletzte sich Linienrichter Serkan Ok am Bein, er wurde durch den vierten Offiziellen Ali Palabiyik ersetzt. Als es nach 90 Minuten immer noch 0:0 stand, hieß es, wie schon letzte Saison, für alle Protagonisten: Verlängerung.

Kadlec schießt „Fener“ ins Glück – Muslera tragischer Held

Als auch in den 2×15 Minuten Nachschlag kein Treffer mehr fallen wollte, musste die Entscheidung durch ein Elfmeterschießen getroffen werden. Dirk Kuyt und Olcan Adin schraubten mit ihren erfolgreichen Treffern vom Punkt das Ergebnis vorerst auf 1:1 hoch. An diesem sollte sich erst mal länger nichts mehr ändern. Während Felipe Melo und Selcuk Inan ihre Elfmeter beide in den Nachthimmel von Manisa jagten, scheiterten auf der Gegenseite Caner Erkin und Mehmet Topuz am starken Fernando Muslera. Raul Meireles verwandelte im Anschluss daran souverän, Yekta Kurtulus´ Versuch wurde von Volkan Demirelgehalten. Burak Yilmaz konnte zwar kurzzeitig wieder ausgleichen, aber als Michal Kadlec daraufhin den Ball ins Netz beförderte, kannte der Jubel auf Seite der Gelb-Marineblauen keine Grenzen mehr.

Fenerbahce sichert sich so den ersten offiziellen Titel der neuen Saison. Allerdings besteht auf beiden Seiten noch spielerischer Verbesserungsbedarf, will man in der Liga und im internationalen Geschäft erfolgreich sein.

Aufstellungen

Galatasaray: Fernando Muslera, Veysel Sarı, Semih Kaya, Aurelien Chedjou, Alex Telles (104. Hakan Balta), Felipe Melo, Selçuk İnan, Olcan Adın, Wesley Sneijder (60. Yekta Kurtuluş), Yasin Öztekin (60. Bruma), Burak Yılmaz

Fenerbahçe: Volkan Demirel, Gökhan Gönül, Bekir İrtegün, Bruno Alves (82. Michal Kadlec), Caner Erkin, Mehmet Topal, Raul Meireles, Emre Belözoğlu (88. Alper Potuk), Dirk Kuyt, Moussa Sow (116. Mehmet Topuz), Emmanuel Emenike

Gelbe Karten: Emre Belözoğlu, Alves, Emenike, Kuyt, Volkan Demirel – Selçuk İnan, Veysel Sarı, Burak Yılmaz, Telles, Felipe Melo

Tore: Fehlanzeige
Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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