Europa League: Besiktas gegen Tripolis gefordert

Trainer Slaven Bilic und Ismail Köybasi haben sich vor der morgigen Partie gegen Tripolis zum Auftakt in der UEFA Europa League geäußert. Bilic kündigte die Rückkehr der verletzten Spieler an, während sich Köybasi öffentlich bei seinem Coach bedankte.

Nach dem vorzeitigen Aus in der UEFA Champions League geht es für Besiktas ab Donnerstagabend in der Europa League weiter. Zu Gast im Atatürk Olympia-Stadion ist der griechische Vertreter Asteras Tripolis (Anpfiff 19.00 Uhr, MEZ), der bereits in der Qualifikationsrunde aufhorchen ließ und mit dem FSV Mainz 05 einen renommierten Gegner ausgeschaltet hat. Trotz der Vorschusslorbeeren gehen die Türken als klarer Favorit in die Partie, Trainer Slaven Bilic und Besiktas-Akteur Ismail Köybasi untermauerten bei der Pressekonferenz das neue Selbstvertrauen der Schwarz-Weißen. GazeteFutbol.de blickt auf die Pressekonferenz zurück und fasst die Aussagen von Bilic und Köybasi zusammen!

Slaven Bilic, Trainer von Besiktas:

„Morgen steht für uns und den ganzen Verein eine wichtige Partie an. Dieses Spiel ist nicht wie gegen Arsenal oder Feyenoord ein Qualifikationsspiel, sondern ein Gruppenspiel. Daher geht es nicht um Leben oder Tod, trotzdem ist ein guter Start wichtig. Über Dinge wie Motivation und Leistungsbereitschaft möchte ich nicht sprechen. Egal um welches Spiel es geht, man muss im jedem Training und in jeder Situation die nötige Ernsthaftigkeit bewahren.

Oguzhans Sperre ist abgelaufen, auch Demba Ba und Sosa trainieren wieder. Vor allem bei Ba schaut es ganz gut aus. Es gibt also keinen Grund, warum alle drei morgen nicht spielen sollten. Wenn es läuft wie geplant, werden sie im Kader stehen. Wie genau sie zum Einsatz kommen werden, weiß ich noch nicht. Das werde ich morgen entscheiden.

Wichtig ist, dass uns unsere Anhänger über die gesamte Saison hindurch unterstützen. Manchmal geht es um alles, da brauchen wir ihre Unterstützung ganz besonders. Doch unsere Fans haben diesbezüglich bereits einen guten Ruf. Wie schon in den Spielen zuvor gegen Feyenoord und Arsenal, erwarten wir auch morgen eine Riesenstimmung.

Asteras ist ein guter Gegner, das in der griechischen Liga mit den ganz Großen mithält. Sie sind in Europa noch unbekannt, entwickeln sich aber stetig nach vorne. Sie haben drei Qualifikationsrunden überstanden und mit Maccabi Tel Aviv und Mainz gute Teams ausgeschaltet. Wir werden einen kompakten und disziplinierten Gegner vor uns haben. Wir haben genug Spiele von ihnen beobachtet und uns auf sie eingestellt. Unser Respekt ist groß, doch wir wollen das Spiel gewinnen und einen guten Start hinlegen.

Wir wollen in jedem Wettbewerb so weit wie möglich kommen. Vielleicht werden wir nicht alle sechs Gruppenspiele gewinnen, doch vor allem die Heimspiele sollten wir erfolgreich gestalten. Unser Ziel ist ganz klar der Einzug in die nächste Runde.

Wir dürfen die Spiele im Olympia-Stadion nicht als Qual ansehen. Manche sagen, dass wir dort weniger Druck verspüren und befreiter aufspielen können. Doch das ist nicht so. Wir sind Besiktas und repräsentieren einen großen Klub. Wir verspüren immer Druck. Unsere Aufgabe ist, professionell damit zurechtzukommen. Dieses Jahr ist das Atatürk unser Zuhause, daher werden wir uns auch nicht beschweren. Mit einem besseren Rasen wären wie jedoch noch ein Stück weit zufriedener.“

Ismail Köybasi, Abwehrspieler von Besiktas:

„Mit der Motivation eines Europapokalauftritts möchten wir einen guten Start hinlegen. Wir haben uns genug über den Gegner informiert und gut gearbeitet. Ich muss sagen, dass uns unsere Trainer immer sehr gut vorbereiten. Wir sind uns der schwierigen Aufgabe bewusst.

Nach einem Gespräch mit unserem Coach stand fest, dass ich überall dort spiele, wo ich aufgestellt werde. Dass der Trainer immer an mich geglaubt hat, tat mir sehr gut und ist auch ein wichtiger Faktor für meine Leistungen. Dafür danke ich ihm. Er hat mich immer darin bestärkt, dass ich meine Aufgaben mit vollem Einsatz und Glauben angehe, was mich wiederum noch mehr motiviert hat. Ich habe in jedem Spiel versucht, alles zu geben.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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