Sicherheitsvorkehrungen rund um den Vatikan erhöht

Aus Sorge vor einem Anschlag islamistischer Terroristen sind die Sicherheitsvorkehrungen rund um den Vatikan verschärft worden. Nach dem Hinweis eines ausländischen Geheimdienstes habe die italienische Polizei die Zahl der Patrouillen auf dem Petersplatz erhöht. Zudem würden zusätzliche Polizisten in Zivil zur Überwachung des Geländes eingesetzt.

Innerhalb des Vatikan verstärkte die Gendarmerie laut der italienischen Tageszeitung «Corriere della Sera» die Besucherkontrolle. Der Vatikan sprach von einer «normalen Situation». Es gebe «keinerlei besondere Drohungen oder Besorgnisse», zitierte der «Corriere» Vatikan-Sprecher Federico Lombardi.

Anlass der Maßnahmen sei ein abgehörtes Telefonat zwischen zwei Arabern. Darin werde die Möglichkeit erörtert, «etwas im Vatikan zu machen». Einer der beiden soll sich vor acht Monaten in Italien aufgehalten haben. Offenbar gestützt auf Informationen aus Sicherheitskreisen schreibt die Zeitung, einen konkreten Hinweis auf einen geplanten Anschlag gebe es nicht. Es handele sich nur um «erhöhte Aufmerksamkeit».

Seit diesem Monat zeichnet sich eine internationale Allianz ab, die ein militärisches Vorgehen gegen die Terrormiliz «Islamischer Staat» im Irak unterstützt, so die KNA. In der Debatte darüber boten Stimmen aus dem Vatikan bisher jedoch ein ambivalentes Bild. Ist Gewalt gegen die IS gerechtfertigt oder doch in jedem Fall abzulehnen? (mehr hier).

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