Gökhan Gönül fordert Sieg gegen Gaziantep

Fenerbahce-Abwehrmann Gökhan Gönül hat die Marschroute für die morgige Partie gegen Gaziantepspor vorgegeben und gegen die Rot-Schwarzen unmissverständlich einen Heimsieg gefordert.

„Zu Saisonbeginn erleben die Teams immer wieder Leistungsschwankungen. Da auch die großen Mannschaften diesen Schwankungen unterworfen sind, müssen wir erst recht Punktverluste vermeiden. Nach dem Unentschieden in Trabzon ist das nächste Heimspiel gegen Gaziantepspor extrem wichtig für uns. Wir arbeiten gut und haben zu Hause seit langer Zeit keine Punkte mehr verloren. Auch dieses Mal wollen wir die drei Punkte hier behalten“, wird Gökhan Gönül vor der anstehenden Heimpartie am Sonntagabend auf der vereinseigenen Webseite Fenerbahces zitiert.

Abwehrriegel der Gäste knacken

Die anspruchsvollste Aufgabe sei, die stets defensiv auftretenden Gästemannschaften zu knacken und den nötigen Spielfluss zu finden. Auch gegen Gaziantepspor erwartet der türkische Nationalspieler ein schwieriges Unterfangen: „Die Teams im Sükrü Saracoglu stellen sich meistens hinten rein und lauern auf Konter. Erst wenn sie ein Gegentor bekommen, entwickelt sich ein offenes Fußballspiel. Das kommt uns natürlich entgegen. Auch Gaziantepspor wird zuerst mit einer destruktiven Spielweise auftreten, was wiederum den Fußball unattraktiv macht. Das Spiel gegen Trabzonspor letzte Woche war auch kein gutes. Uns ist es lieber, wenn der Gegner aktiv am Spielgeschehen teilnimmt.“

Meireles und Egemen fehlen weiter

Auf dem Trainingsplatz konnte Trainer Ismail Kartal, der in dieser Woche insbesondere die beiden Angreifer Moussa Sow und Emmanuel Emenike in die Mangel nahm, auf die bis dato angeschlagenen Caner Erkin und Mehmet Topal zurückgreifen. Beide Nationalspieler werden am Sonntag einsatzbereit sein. Für Egemen Korkmaz und Raul Meireles kommt die Begegnung gegen Gaziantep jedoch noch zu früh.

Der neue Cheftrainer lässt sich derweil trotz der ersten kritischen Stimmen bezüglich der Spielweise seiner Mannschaft nicht beirren und zieht es weiterhin vor, durch viele Einzelgespräche sein Team auf den richtigen Weg zu bringen. Die Presseanfragen unter der Woche blockte der 53-Jährige allesamt ab, auch die Spieler dürfen in Zukunft nur noch mit der ausdrücklichen Erlaubnis des Trainerteams Presseerklärungen abgeben.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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