Neue Herausforderung für „Harry Potter“- Star: Emma Watson startet UN-Kampagne für mehr Gleichberechtigung

Die einstige weibliche Heldin der „Harry Potter“-Saga macht sich jetzt auch im echten Leben gegen Ungerechtigkeiten stark. Die britische Schauspielerin hat kürzlich im Hauptsitz der Vereinten Nationen vorgesprochen. Damit gab die 24-Jährige den Startschuss für eine Kampagne für mehr Gleichberechtigung von Männern und Frauen.

Mit der Diskriminierung müsse endlich Schluss sein, so die Botschaft des Hollywoods-Stars am vergangenen Samstag zum Auftakt der Kampagne namens „HeForShe“ in New York. Seit diesem Juli ist die junge Frau, die nach den „Harry Potter“-Filmen erst einmal zurück an die Uni ging, als UN-Sonderbotschafterin für mehr Gleichberechtigung aktiv.

„Sie denken vielleicht, wer ist dieses Harry Potter-Mädchen? Alles, was ich weiß, ist, dass mir diese Angelegenheit wichtig ist und dass ich etwas verbessern will“, zitiert die Vanity Fair Emma Watson. Männer als auch Frauen, so die Ansicht der jungen Dame, sollten sich sensibel fühlen dürfen. Männer und auch Frauen sollten sich stark fühlen dürfen. Feministin zu sein, so ihre Feststellung, sei offenbar noch immer äußerst negativ konnotiert. Frauen wirkten mit einer solchen Haltung anscheinend nach wie vor zu stark, zu aggressiv. Dabei wäre es das Recht der Frauen gleichgestellt, gleichbezahlt und in der Politik gleich behandelt zu werden. Auch sei es das Recht der Frauen eigene Entscheidungen über ihren Körper und ihren Lebensweg treffen zu können. Frauen verdienten den gleichen Respekt wie Männer.

Wichtig sei es zudem, dass beide Geschlechter in die Kampagne eingebunden wären, so die frischgebackene Uni-Absolventin. Nur so könnte die vorherrschende „Wir-gegen-Sie“-Mentalität endlich ad acta gelegt werden. Ihre leidenschaftliche Rede wurde von den Anwesenden im UN-Hauptquartier mit stehenden Ovationen honoriert.

Erst am Mittwoch hatte die einstige Kollegin von Daniel Radcliffe das Parlament in Uruguay besucht, um dort für mehr Frauenrechte zu werben. Die durch ihre Rolle als Hermine Granger weltweit bekannt gewordene Schauspielerin nutzte die Gelegenheit und übergab den Politikern eine 5500 Unterschriften starke Petition für die Einführung einer verbindlichen Frauenquote im Parlament des Landes, berichtet die Japan Times.

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