Vorwurf Frauenfeind: Beşiktaş-Präsident unter Beschuss

Nachdem Fikret Orman in dieser Woche sagte, dass jene Gruppen, welche gegen seine Mannschaft und ihn Streit entfachen würden, als Individuum wie kleine Mädchen seien, steht er nun wegen dieser Aussage unter Beschuss.

Am Mittwoch hielt Fikret Orman eine kleine Pressekonferenz ab und bezog Stellung zu den aktuellen Themen der Fußballmannschaft von Besiktas. Unter anderem bezog er sich auf die Geschehnisse bei der Rückkehr von Bursa nach Istanbul (GazeteFutbol.de berichtete). Nun macht Fikret Orman reinen Tisch: „Ich habe zwei kleine Schwestern und zwei Töchter. Ich bin kein Frauenfeind!“

Fikret Orman erklärt, dass er die Geschehnisse bezüglich der Rückkehr aus Bursa kritisierte und nichts anderes: „Ich habe den Journalisten lediglich erklärt, was geschehen ist, doch haben sie ein kleines Statement von mir so ernst genommen, dass sie es nun gegen mich verwenden und mich herunterputzen möchten. Niemand soll meine Aussagen so beleuchten, wie es hier getan wird. Ich habe zwei kleinere Schwestern und zwei Töchter. Ich bin doch kein Frauenfeind. Ich wollte nur den Unterschied des Verhaltens von Menschen klarmachen, welche sich in Form von Gruppen bewegen, aber dann als individuelle Personen keinen Mut für irgendetwas haben. Die Medien haben dieses Statement ins total falsche Licht geschoben.“

Fikret Orman mit wiederholter Erklärung

Fikret Orman macht fest, dass die Rückkehr von Bursa nach Istanbul wirklich nicht schön abgelaufen sei und fügt hinzu: „Sie haben auf mein Auto eingetreten und geflucht. Doch haben sie nicht mich beschimpft sondern Besiktas! Viele unserer Anhänger sind an unsere Ankunftsstelle gekommen, um unserer Mannschaft zu diesem hart umkämpften Auswärtsspiel zu gratulieren, doch war eine Gruppierung vor Ort, welche nur einen Streit entfachen wollte. Ich war traurig über die Geschehnisse und zugleich sehr frustriert. Menschen, die Besiktas vertreten, bekommen von unserer Seite den größten Respekt. Noch nie wurde auf das Auto von einem der vergangenen Vereinspräsidenten von Besiktas eingetreten. Als Anhänger unseres Vereins müssen wir Menschen, die solche Taten vollziehen, von uns isolieren. Solch ein Vorkommen hätte auch sehr viel drastischer ausgehen können. Das sind alles gesetzlose Menschen. Doch muss das Gesetz solche Sachen unterbinden.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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