Trabzonspor: Kritik an den Schiedsrichtern wächst

Bei Trabzonspor halten die Nachwehen über die unbefriedigenden Schiedsrichterleistungen zum Saisonauftakt an. Klubboss Ibrahim Haciosmanoglu prophezeite der Süper Lig keine glanzvolle Zukunft und konnte sich einen Seitenhieb an Erzrivale Fenerbahce nicht verkneifen.

Der Unmut über die zum Teil schwachen Schiedsrichterleistungen in der Anfangsphase der Saison hat insbesondere beim Schwarzmeerklub aus Trabzon einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach der massiven Kritik an Halis Özkahya nach dem letzten Spiel gegen Istanbul Basaksehir (1:1) meldete sich nun auch Trabzonspor-Vereinspräsident Ibrahim Haciosmanoglu zu Wort und nahm im Gespräch mit A Spor wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. „Man versucht weiterhin, sich Trabzonspor in den Weg zu stellen. So lange diese Haltung vorliegt, bin ich gespannt, wie die Liga zu Ende gebracht werden soll. Seit einem Jahr versuche ich, den Widerstand der Trabzonspor-Anhänger zurückzuhalten. Von nun an werde ich das nicht mehr machen. Jeder, der sein Recht suchen möchte, soll es tun, egal auf welche Weise. Diejenigen, die versuchen, diesen Dreck unter den Teppich zu kehren, werden noch Rechenschaft ablegen. Das einzige, was wir wollen, ist Gerechtigkeit.“

Bekommt Fenerbahce keinen vierten Stern?

Kritisch äußerte sich Haciosmanoglu auch zum ausgerufenen Kampf um den vierten Stern zwischen Galatasaray und Fenerbahce. Um einen Seitenhieb an den Erzrivalen aus Istanbul war der Klubboss nicht verlegen: „Wir haben die Liga dieses Jahr zur Süleyman Seba-Liga umbenannt. Doch nur mit einer Namensänderung wird sich nichts bessern. Seit Saisonbeginn geht es darum, wer den vierten Stern zuerst bekommt. Doch einem Team, welches um den vierten Stern kämpft, wird der eine Stern wieder weggenommen.“ Haciosmanoglu weiter: „Die restlichen 16 Teams werden nicht beachtet. Kann etwa keiner von denen Meister werden? Wir sind noch ruhig geblieben. Doch ich habe es bereits dem Verbandspräsidenten gesagt: Diejenigen, die diesen Betrügern helfen und damit die Saison zu Ende bringen wollen, werden scheitern. Ich sage es klar und deutlich: Wenn das so weitergeht, wird diese Saison nicht zu Ende gespielt!“

Köksal Güney: „Werden uns wehren!“

Auch Generalsekretär Köksal Güney kündigte den Gegnern der Bordeaux-Blauen einen erbitterten Widerstandskampf an. Trotz des Gegenwindes gegen den Verein werde man sich nicht geschlagen geben: „Trabzonspor ist in Europa erfolgreich und sammelt Punkte für die Türkei. Man hat eingesehen, dass Trabzonspor eine starke Mannschaft hat und die Findungsphase schneller als gedacht überstehen konnte. Doch davor haben einige Menschen Angst und versuchen mit aller Macht, uns in den Weg zu stellen. Wir werden uns von unserem Weg aber nicht abbringen lassen. Keiner wird sich trauen, das Recht Trabzonspors zu untergraben. Unsere Fans sollen sich keine Sorgen machen. Die Übeltäter werden allesamt in unserem Schweiß und ihren eigenen Tränen ertrinken.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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