Trabzonspors Klage abgeschmettert

Trabzonspors Protest gegen die angesetzten Neuverhandlungen im Manipulationsskandal wurde vom Istanbuler Strafgericht zurückgewiesen. Schon in Kürze wird das Manipulationsverfahren aus der Saison 2010/11 neu aufgerollt.

Trabzonspors Protest gegen die angesetzten Neuverhandlungen im Manipulationsskandal ist vom 14. Istanbuler Strafgericht zurückgewiesen worden. Aziz Yildirim, Olgun Peker, Ilhan Eksioglu, Ahmet Celebi, Abdullah Basak sowie Selim Kimil hatten nach der Urteilsverkündung vergangenen Sommer auf Neuverhandlungen plädiert und sich dabei auf fehlerhafte bzw. unvollständige Ermittlungen bezogen. Das 13. Strafgericht gab dem Einspruch der Beschuldigten statt und setzte noch für dieses Jahr Neuverhandlungen an. Neben Trabzonspor hatte auch Bucaspor Einspruch gegen das Urteil des 13. Strafgerichtes eingereicht, das vom nächsthöheren 14. Istanbuler Strafgericht allerdings zurückgewiesen wurde.

Wann die Verhandlungen im Manipulationsverfahren neu aufgerollt werden, ist indes noch unklar. Ein erster Verhandlungstermin soll türkischen Medienberichten zu Folge innerhalb der nächsten 3-4 Wochen bekanntgegeben werden.

Protest von Trabzonspor geht weiter

Vereinsintern und auch innerhalb der Fangemeinschaft geht die Protestwelle gegen den türkischen Verband und Fenerbahce weiter. So kamen beim heutigen UEFA-Meeting in Istanbul zwar nur an die 30 Trabzonspor-Anhänger zusammen, die Botschaft der Protestierenden war jedoch klar: „Willkommen in Istanbul, der Hauptstadt der Manipulation“, skandierten die Trabzonspor-Anhänger, ehe Hakan Bas, Mitglied einer Fair Play-Plattform in der Türkei das Wort ergriff und in seiner Rede den TFF und die UEFA scharf kritisierte: „Der türkische Verband weigert sich, Fenerbahce zu bestrafen und widerspricht somit der UEFA und den CAS-Urteilen. Interessant ist auch, dass die UEFA für die Teams, die in das Verfahren verwickelt waren, verspätete Strafen ausgesprochen hat. Auch die „Null-Toleranz“-Haltung kehrt die UEFA zumindest in der Türkei unter den Teppich. Wir unterstützen den Fair-Play und werden solange protestieren, bis Fenerbahce absteigen muss.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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