Süper Lig: Neue Bewegung im Manipulationsskandal

Neuigkeiten im Manipulationsskandal rund um den Fenerbahce-Präsidenten Aziz Yildirim: Das 13. Sonderstrafgericht hat die Neuverhandlungen in jenem Strafverfahren terminiert.

Es kommt neue Bewegung in den Manipulationsskandal der SporToto Süper Lig aus dem Jahre 2011. Nachdem unter anderem Fenerbahces Vereinspräsident Aziz Yildirim wegen „Spielmanipulation“ und „Gründung einer kriminellen Organisation“ zunächst zu sechs Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden war, wird das Verfahren aus dem Jahr 2012 nun neu aufgerollt.

Start der Gerichtsverhandlungen am 13. Januar 2015!

Yildirim und die weiteren Hauptangeklagten im „Sike-Skandal“ müssen sich nun am 13. Januar des kommenden Jahres, erneut den Vorwürfen stellen und den Richtern und der Staatsanwaltschaft des 13. Istanbuler Sonderstrafgerichtes Rede und Antwort stehen. Nachdem das erste Urteil verkündet worden war, gingen die Anwälte des Clubbosses der Gelb-Marineblauen, sowie der Mitangeklagten Olgun Peker, Ilhan Eksioglu, Ahmet Celebi, Selim Kehil und Abdullah Basak in Revision. Dem Antrag zur Neuverhandlung dieses Falles, wurde am 23. Juli diesen Jahres stattgegeben.

Trabzonspor und Bucaspor scheitern mit Einspruch

Mit der Neuauflage der Verhandlung überhaupt nicht einverstanden, sind die beiden türkischen Clubs Trabzonspor und Bucaspor. Beide Vereine legten beim 14. Istanbuler Strafgericht, Einspruch gegen ein neues Verfahren ein. Allerdings wurde der Einspruch von den Richtern abgeschmettert.

Bestätigung des Urteils oder Freispruch?

Aziz Yildirim und die oben bereits genannten möglichen Mitstreiter, werden sich also am 13. Januar 2015 um 12:30 Uhr MEZ, erneut auf der Anklagebank wiederfinden. Die türkische Fußballwelt darf jetzt schon auf die endgültige Urteilsverkündung gespannt sein, da es höchstwahrscheinlich entweder eine Bestätigung der Haftstrafe, oder einen Freispruch für die Verdächtigen geben wird. Die Anwälte Yildirims plädierten damals auf eine nicht ordnungsgemäß und korrekt durchgeführte Gerichtsverhandlung, sowie eine undurchsichtige Beweismittelaufnahme. Zudem wurden unter anderem der damals führende Staatsanwalt Mehmet Berk, sowie einige andere wichtige juristische und polizeiliche Personen in diesem Fall, vor geraumer Zeit ihres Amtes enthoben.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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