Hamza Hamzaoglu offiziell vorgestellt

In einer offiziellen Unterschriftszeremonie wurde Galatasaray-Coach Hamza Hamzaoglu kürzlich der Presse vorgestellt. Der ehemalige Assistenztrainer von Nationalcoach Fatih Terim soll vorerst bis zum Saisonende bleiben und die Gelb-Roten zurück in die Spur führen.

Zu Beginn der Woche wurde Hamza Hamzaoglu offiziell als Nachfolger von Cesare Prandelli vorgestellt. Neben Hamzaoglu waren auf der heutigen Unterschriftszeremonie auf dem Florya Metin Oktay-Gelände auch Vizepräsident Hamdi Yasaman, sowie Teammanager Abdurrahim Albayrak anwesend. Der 44-Jährige erhält bei den Gelb-Roten einen Vertrag bis zum Saisonende, plus einer Option auf ein weiteres Jahr. Hamzaoglu zum Einstieg: „Galatasaray war schon immer in meinem Herzen. Noch vor einer Woche war nichts geplant und heute bin ich froh darüber, dass ich hier bin. Ich habe das Angebot nach dem Spiel gegen Anderlecht bekommen. Mein Vater war am Abend verstorben. Wir waren alle am Boden zerstört und traurig. Abdurrahim Albayrak hat mich angerufen und mir die schöne Nachricht übermittelt. Als erstes habe ich das meiner Tochter mitgeteilt. Mein Vater wäre stolz auf mich gewesen. Er hat mich in der Vergangenheit sehr oft hier trainieren und spielen sehen. Ich danke vor allem auch Fatih Terim und Yildirim Demirören, die mich zu diesem Schritt ermutigt haben.“

Attraktiveren Fußball bieten

Anschließend erklärte der neue Übungsleiter, wie er die Gelb-Roten zurück in die Erfolgsspur bringen will. Hamzaoglu optimistisch: „Wir werden alles tun, um erfolgreich zu sein. Wir wollen ein Galatasaray kreieren, das sich von Erfolg zu Erfolg kämpft. Obwohl man Tabellenführer ist, habe ich bei den Spielern wenig Euphorie und Freude erkannt. Ich möchte das Training wieder zu einem Erlebnis werden lassen. Die Spieler sollen sich wohl fühlen und gerne hier sein. Nur dann kann man erfolgreich sein.“ Während Hamzaoglu die Gerüchte, nach denen er mit Wesley Sneijder nicht auskomme, energisch dementierte, stellte der neue „Löwen“-Coach neue Transfers in der Winterpause in Aussicht. Zwingend notwendig seien neue Spieler aber nicht. „Über Bilal Kisa habe ich bislang nicht nachgedacht. Wir werden in der Winterpause sehen, ob wir neue Spieler brauchen oder nicht. Ich habe bereits einige Ideen im Kopf. Zu allererst möchten wir aber mit dem vorhandenen Kader erfolgreich sein. Im Winter könnten dann die Spieler kommen, die auch gebraucht werden.“

Taktisch flexibel sein

Angesprochen auf die taktische Ausrichtung seiner Mannschaft, erklärte Hamzaoglu, dass er sein Team, ähnlich wie Prandelli, auf verschiedene Systeme vorbereiten werde. Eine feste Grundformation werde es nicht geben: „Meine bevorzugten Systeme waren entweder mit zwei Stürmern oder ein 4-2-3-1. Hierbei kommt es aber immer auf die Spieler an, die ihnen zur Verfügung stehen. Ein System wird nie für immer bleiben, daher sind Änderungen stets möglich. Wir werden sicherlich auch mit zwei Angreifern spielen.“ Das Wichtigste sei, die gewünschte Kontinuität innerhalb des Kaders herzustellen. Hamzaoglu sei dabei aber nicht der Anhänger von größeren Kaderumwälzungen: „Meine Teams sind über Jahre hinweg im Kern immer gleich geblieben. Man muss immer für eine gewissen Konstanz und Kontinuität sorgen. Letztendlich geht es um ein Team, das siegeshungrig und fair sein soll. Sie soll alles geben und sich nicht mit dem Gegner und den Schiedsrichtern befassen.“

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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