Beinahe-Katastrophe: Anschlag auf Istanbuler Dolmabahce-Palast abgewehrt

Ein schwer bewaffneter Mann hat versucht, den bei Touristen beliebten Dolmabahce-Palast in Istanbul anzugreifen. Wachsoldaten konnten den Mann außer Gefecht setzen und festnehmen, nachdem er eine Handgranate auf die Posten vor dem Gebäude geworfen hatte, die jedoch nicht explodierte.

Nach Informationen des Senders CNN Türk trug der Mann eine automatische Waffe und einen Sprengsatz am Körper. Die Gegend rund um den Palast im Stadtteil Besiktas sei großräumig abgesperrt worden. Ein Team zur Bombenentschärfung sei angerückt. In dem Palast unterhält der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoğlu ein Büro.

Über die Identität des Angreifers machte Polizeichef Selami Altiok keine weiteren Angaben, so die türkische Zeitung Hürriyet. Man wisse, wer er sei und welche Verbindungen unterhalte, so Altiok. Er gab lediglich bekannt, dass der Mann bereits im Gefängnis gesessen habe.

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