Süper Lig: Ausländerbegrenzung gekippt

Welch ein Paukenschlag in der Spor Toto Süper Lig! Die Ausländerbegrenzung wird zur kommenden Saison vollständig augehoben! Die türkischen Erstligisten können ab der neuen Spielzeit sogar mit elf Ausländern auflaufen.

Das Experiment vom türkischen Verband, die Ausländeranzahl bei den Erstligisten zu begrenzen, ist kläglich gescheitert! Nach nur zwei Saisons hat der TFF die Regelung gekippt und zur neuen Spielzeit gravierende Änderungen bekanntgegeben. So müssen die Vereine in der Spor Toto Süper Lig ab der Saison 2015/16 mindestens 14 türkische Spieler, darunter zwei Eigengewächse, im Kader haben, so dass die Anzahl der ausländischen Akteure im Kader höchstens 14 Spieler betragen kann. Die zulässige Kadergröße wurde zudem auf 28 Mann reduziert. In den Spieltagskader dürfen weiterhin 18 Spieler nominiert werden, hierbei müssen jedoch mindestens Sieben einen türkischen Pass besitzen.

Verbandspräsident Yildirim Demirören bestätigte die Regeländerung bereits in einer öffentlichen Stellungnahme und erklärte, dass Nationaltrainer Fatih Terim die Umsetzung der neuen Regel geplant und vorgenommen habe. Alle Vereine in der Süper Lig hätten der Regeländerung bereits zugestimmt.

Alle Änderungen auf einen Blick

Kadergröße: 28 Mann, darunter mindestens 14 Türken (zwei Eigengewächse, dazu vier Spieler mit einer fußballerischen Ausbildung in der Türkei). 14 ausländische Spieler im Kader möglich.

Spieltagskader: 18 Spieler dürfen nominiert werden, darunter müssen sieben türkische Spieler sein, mindestens ein Ersatztorwart muss einen türkischen Pass besitzen. Das Auflaufen mit elf Ausländern ist möglich.

Türkischstämmige Spieler: Türkischstämmige Spieler, die nicht für die türkische Nationalmannschaft auflaufen, zählen ab der Saison 2015/16 als Ausländer (u.a. Erkan Zengin, Veli Kavlak, Jimmy Durmaz).

Transferregelung: Vereine mit Steuerschulden, Schulden an Spieler oder die UEFA, dürfen keine Spieler transferieren und bekommen eine Transfersperre verhängt.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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