Süper Lig: Ausländerregelung bis 2020 gültig

Die ständige Modifizierung der Ausländerregelung brachte bereits viele Klubpräsidenten auf die Palme. Jetzt zeichnet sich (zumindest mittelfristig) eine dauerhafte Lösung ab. So meint es zumindest TFF-Boss Yildirim Demirören nach einem Treffen mit der Klubvereinigung.

Hat das permanente Wechseln der Verbandsstatuten endlich ein Ende? Wie der Präsident des Türkischen Fussballverbands (TFF), Yildirim Demirören, nach einer mehrstündigen Sitzung mit der Klubvereinigung (Kulüpler Birligi) mitteilte, werde die gelockerte Ausländerregelung für vier Jahre Gültigkeit besitzen. Die neue und vor wenigen Wochen beschlossene Regelung sieht ab der kommenden Saison eine maximale Kadergröße von 28 Spielern pro Verein vor, von denen 14 Ausländer sein dürfen. Außerdem ist es möglich, auch in Ligaspielen mit elf ausländischen Profis von Beginn an aufzulaufen. Die aktuelle Regelung sieht eine Begrenzung von sechs Ausländern in der Startelf vor.

Regelung gültig bis 2020 – Analyse für 2019 geplant

„Jeder Verein hat zugestimmt, dass das neue Spielbetrieb-Statut für mindestens vier Jahre gültig sein wird. Ab der Saison 2015/2016 greift die Regel und wird bis einschließlich der Saison 2019/2020 eingehalten. Am Ende der Saison 2018/2019 ist ein Treffen für eine erste und ausführliche Analyse geplant. Das ist nötig, damit wir 2020 entscheiden, ob die Regelung dem türkischen Fussball nützt und damit verlängert wird oder eben nicht“, so Demirören auf der anschließenden Pressekonferenz. Zumindest mittelfristig haben die türkischen Vereine somit ein Quäntchen Planungssicherheit…

Dieser Beitrag erschien zuerst auf GazeteFutbol.com.

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