Microsoft-Schal erkennt Stimmung und tröstet bei schlechter Laune

Microsoft entwickelt einen Schal, der auf Kommando wärmen, vibrieren und streicheln kann. Biometrische Sensoren sollen schlechte Laune wahrnehmen und via Smartphone-App eine Bewegung auslösen, die eine ähnlich tröstende Wirkung haben soll wie Streicheln.

Forscher des IT-Unternehmens Microsoft entwickeln derzeit einen Schal, der sich auf Kommando aufheizen, vibrieren und streicheln kann. Biometrische Sensoren sollen dabei schlechte Laune wahrnehmen und via Smartphone-App eine Bewegung auslösen, die einen ähnlich tröstende Wirkung haben soll wie Streicheln.

Die Entwickler stellten ein Paper ihres Projekts namens SWARM-Sensing Whether Affect Requires Mediation- auf einer Konferenz an der Stanford-Universität vor. Wie Technology Review berichtet, Eine mögliche Anwendung sei dabei beispielsweise Kinder zu beruhigen, die an Autismus leiden. Die Gruppe konzentrierte sich dabei auf einen Schal, weil dies eine diskrete Möglichkeit sei, medizinische Geräte zu verstecken und so die Patienten vor Diskriminierung und Stigmatisierung zu bewahren.

Der Prototyp wurde in Zusammenarbeit mit Autisten sowie Personen mit eingeschränktem Hör- und Sehvermögen entwickelt. Es besteht aus einem flexiblen Gewebe mit eingearbeiteten leitenden Kupferfasern. In einem weiteren Schritt wolle die Gruppe auch eine Kühlfunktion einbauen, da Schwitzen häufig ein Anzeichen von Stress sei. Auch Musik soll der Schal künftig abspielen können.

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