CDU-Politiker Jens Spahn: Muslime verändern Stimmung in Deutschland

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn wird nach eigenen Angaben als Homosexueller von Muslimen in Deutschland verhöhnt. So bekomme er mittlerweile wieder dumme Sprüche auf der Straße zu hören. Für ihn ist klar, wer keine offene Gesellschaft möchte, solle sich ein anderes Land suchen.

Jens Spahn (l.), hier zusammen mit Stephan Mayer, zeigt sich besorgt über intolerante Tendenzen der muslimischen Community in Deutschland. (Foto: Flickr/ German MPs Jens Spahn and Stephan Mayer by German Embassy London CC BY 2.0)

Jens Spahn (l.), hier zusammen mit Stephan Mayer, zeigt sich besorgt über intolerante Tendenzen der muslimischen Community in Deutschland. (Foto: Flickr/ German MPs Jens Spahn and Stephan Mayer by German Embassy London CC BY 2.0)

«Machen wir uns nichts vor: Zuwanderung aus islamischen Ländern verändert in Teilen das Klima in unserem Land. (…) Wenn ich mit meinem Freund durch Berlin gehe, muss ich mir auf einmal wieder dumme Sprüche anhören, weil ich schwul bin», so Jens Spahn gegenüber dem «Spiegel». Spahn berichtet von solchen Vorkommnissen seit Monaten.

Er beklagte weiter: «Mädchen sollen nicht am gemeinsamen Schwimmunterricht teilnehmen dürfen. Und auf deutschen Straßen hören wir wieder Sprüche wie „Juden ins Gas“ – und die kommen nicht nur von Neonazis. Wir haben auch Antisemitismus importiert.»

Der 34-Jährige sagte: «Wer unsere offene Gesellschaft für verdorben und verweichlicht hält oder wer in einem Gottesstaat leben will, dem kann ich einfach nur sagen: Geh und such dir ein anderes Land.»

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