Nürnberger Filmfestival zeigt türkische und deutsche Welten

Vom 13. bis 22. März wird Nürnberg zum 20. Mal zur Hochburg des deutsch-türkischen Kinos. Präsentiert werden mehr als 40 Spiel-, Kurz- und Dokumentarfilme. Die Gäste können über 50 Kino-KünstlerInnen aus der Türkei und Deutschland kennen lernen. Hauptziel des Filmfestivals ist es, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

«Sich aufeinander zubewegen und austauschen» sei essenziell für die Integration von Einwanderern, sagte Festivaldirektor Adil Kaya am Freitag. Miteinander ins Gespräch zu kommen, sei zugleich eines der Hauptziele des Filmfests, das bereits zum 20. Mal stattfindet.

Gegründet 1992 von einem Freundeskreis aus Cineasten, zeigte das Filmfest anfangs türkische Filme vor einem hauptsächlich türkischsprachigen Publikum. Heute kommen die untertitelten Beiträge aus beiden Ländern, und die Hälfte der knapp 10 000 Zuschauer sind gebürtige Deutsche.

Unter den Filmen sind diesmal zwei Uraufführungen und zahlreiche nationale Premieren. Insgesamt 20 Spiel- und Kurzfilme nehmen an den beiden Wettbewerben teil. Dabei wird der bekannte Schauspieler Uwe Kockisch die hochkarätig besetzte deutsch-türkische Jury leiten. Daneben sind der Schauspieler Mehmet Günsür, seine Kollegin Idil Üner, Regisseur Marc Rensing, Regisseurin Biket Ilhan sowie Kinoleiter Matthias Damm im Team.

Das Festival wird mit dem Film Eşkıya – Der Bandit eröffnet. Die mittelfränkische Metropole freut sich diesmal auf mehr als 50 Gäste. Zur Eröffnungsgala werden Hanna Schygulla, Şener Şen und Yavuz Turgul mit dem Ehrenpreis des Festivals ausgezeichnet. Das 20. Jubiläum soll auch mit einem ganz besonderen Konzert gekürt werden:  Kardeş Türküler feiert am Mittwoch, den 18. März mit dem Filmfestival in der Tafelhalle.

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